Greenphone für Entwickler

Mit einem Linux-basierten Handy namens Greenphone ermöglicht der norwegische Hersteller Trolltech den Test und die Demonstration von Mobilfunkapplikationen. Üblicherweise greifen Programmierer zu diesen Zwecken auf Softwaresimulationen zurück. Mit dem Handy sollen Tests und Vorführungen beim Kunden realistischer ablaufen. Die Entwickler bespielen dazu den Anwendungsspeicher des Geräts mit den jeweils eigenen Programmen. Mit einer eingelegten SIM-Karte klappt laut Datenblatt sogar das Telefonieren.

Trolltechs Gerät setzt die hauseigene Qtopia Phone Edition 4.1.4 ein und baut auf den Linux-Kernel 2.4.19 auf. Das Greenphone verfügt über einen Touchscreen (QVGA), 64 MByte RAM, 128 MByte Flash-Speicher sowie je einen Mini-SD-Card- und Mini-USB-Slot nebst Bluetooth-Unterstützung.

Drei Versionen des Entwicklerkits bieten die Norweger an: Ein Software Development Kit (SDK) Professional, ein SDK Light und ein Community SDK. Die Angebote unterscheiden sich in den enthaltenen Lizenzen: Die Community-Lösung etwa dient nur zur Entwicklung von GPL-Software (http://www.trolltech.com/products/qtopia/phone_edition/greenphone). Das Gerät in der Community-Ausgabe kostet 695 US-Dollar plus Versandkosten und ist ab sofort verfügbar.

Testgerät: Das Linux-basierte Greenphone von Trolltech.

MSI-Notebooks mit Suse

MSI http://www.msi-computer.de bietet zwei seiner Notebook-Modelle optional mit vorinstalliertem Suse Linux 10.1 an. Die beiden Laptops aus der Megabook-Reihe besitzen ein 15,4-Zoll WXGA-Display und verfügen über 512 MByte DDR2-Speicher. Im Gehäuse integriert sind zudem ein Double-Layer-DVD-Brenner, ein 56k-Modem und ein PCMCIA-II-Slot.

In der übrigen Ausstattung unterscheiden sie sich: Im Megabook M662 C1658DL(X) versieht ein Intel Celeron M420 mit 1,6 GHz Taktrate seinen Dienst. Das Gerät verwendet den Intel-Chipsatz 945GM+ICH7-M mit Gigabit-Ethernet und 3945ABG-WLAN-Chip. Es wiegt 2,6 kg, läuft mit seinem Lithium-Ionen-Akku nach Herstellerangaben vier Stunden und kostet rund 600 Euro.

Im Modell M670 S3458DL(X) steckt ein AMD Sempron 3400+. Der WLAN-Chip MS6833 stammt von MSI, die Netzwerkschnittstelle bietet die Datenraten 10 und 100 MBit/s. Das Notebook bringt 2,9 kg auf die Waage. Eine Akkuladung hält laut MSI dreieinhalb Stunden vor. Auch dieses Notebook ist für 600 Euro zu haben.

Die Linux-Varianten kosten rund 100 Euro weniger als die gleichen Geräte mit vorinstalliertem Windows XP, allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Unter Linux gibt es laut Hersteller derzeit noch Probleme mit den Treibern für Cardreader und Modem.

Kostet mit vorinstalliertem Linux deutlich weniger als mit Windows: Das Notebook M670 S3458DL(X) von MSI.

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