Irdisches Training für das Weltall

Der Linux-basierte Roboter K-10 und das ebenfalls mit dem freien Betriebssystem gesteuerte autonome Fahrzeug Scout zählten zu den Hauptdarstellern beim Testlauf der US-Raumfahrtbehörde NASA in den Wüstenregionen von Arizona. Die Systeme absolvierten während der zehntägigen Testphase diverse Parcours und Aufgabenstellungen, die das Team der NASA-Abteilung "D-RATS" (Desert Research and Technology Studies) unter die Schlagworte Fahren, Transportieren, Manipulieren und Reparieren zusammenfasst.

Für den mit Red Hat Linux ausgestatteten K-10, den die Intelligent Robotics Group (IRG) der NASA entwickelt hat, galt es unter anderem den weiteren eingesetzten Fahrzeugen mit Wartungsdiensten zur Seite zu stehen. K-10 kann sich rühmen, aus herkömmlichen Komponenten zu bestehen, unter anderem aus einem Thinkpad-Notebook von IBM, das für die Steuerung des vierrädrigen Gefährts sorgt. Ein ebenfalls Linux-basierter Konsolenserver koordiniert den Anschluss von bis zu acht seriellen Geräten an den Laptop. Die Fernsteuerung erfolgt über eine WLAN-Verbindung.

Anders als der unbemannte K-10 kutschierte Scout wahlweise menschliche Insassen umher oder ließ sich zu autonomen Fahrten durch das Gelände bewegen. Mit den Tests erforscht die NASA den Einsatz von Transportmitteln, die in der Lage sind die Oberflächen von Planeten zu erkunden. In der in Arizona getesteten Ausführung ist allerdings keinem der eingesetzten Vehikel ein Flug ins Weltall vergönnt. Eine Zusammenfassung (http://robonaut.jsc.nasa.gov/desert06.htm) des Experiments erläutert die weiteren Aufgabestellungen der Geräte.

NASA-Fuhrpark: K-10 (hinten links), Scout (hinten rechts) und Centaur beim Wüstentraining. (Bild: NASA)

Laserdrucker mit Linux-Treibern

Mit den Modellen ML-2510 und ML-2571N hat Samsung zwei kompakte, monochrome Laserdrucker vorgestellt, die bis zu 24 A4-Seiten pro Minute drucken. 250 Blatt Papier passen in die Papierfächer. Die Geräte unterstützen laut Hersteller zahlreiche Linux-Systeme: Red Hat 8 und 9, Fedora Core 1 bis 3, Mandrake 9.2 bis 10.1 und Suse Linux 8.2 bis 9.2 nennen die Datenblätter explizit.

Der ML-2510 gilt als Arbeitsplatzdrucker, der über USB und parallele Schnittstelle mit dem Rechner Verbindung aufnimmt. Intern speichern 8 MByte RAM die Druckaufträge. Beim ML-2571N steht das "N" in der Produktbezeichnung für Netzwerkdrucker. Über eine integrierte Ethernet-Schnittstelle (10/100 Mbit) findet der Drucker Anschluss ans LAN. PCL6 und Postscript 3 zählen zu den unterstützten Protokollen, 32 MByte Speicher warten auf Dokumente.

Beide Geräte sind ab sofort verfügbar. Für den ML-2510 veranschlagt Samsung einen Kaufpreis 170 Euro, der ML-2571N soll 250 Euro kosten. Die Garantiezeit inklusive Vor-Ort-Service unterscheidet sich ebenfalls: Zwei Jahre gewährt Samsung (http://www.samsung.de) für den ML-2510, drei Jahre für den ML-2571N.

Netzwerkdrucker mit Linux-Unterstützung: Der Samsung ML-2571N.

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