Erste Beta von KOffice 1.6

Die KOffice-Entwickler stellen die erste Beta-Version ihrer Office-Suite zum Test bereit. Sie enthält vor allem die Neuerungen aus den Projekten des "Google Summer of Code" sowie neue Filter für die Zeichensoftware Krita und beschleunigt zudem KSpread. Zusätzlich bearbeiteten die Entwickler zahllose Fehlerberichte. Auch das Datenbankfrontend Kexi wurde mit zahlreichen Neuerungen bedacht; unter anderem funktioniert nun der in der Alpha-Version defekte Form-Designer für Datenbankabfragen wieder.

KOffice 1.6 ist die letzte Version für KDE 3. Parallel arbeiten die Entwickler bereits an KOffice 2.0, das auf Qt 4.0 basiert und fundamentale Verbesserungen bringen soll. Wer die 1.6er-Beta ausprobieren möchte, findet in der Ankündigung auf http://koffice.kde.org einen Download-Link, der auf die Quellpakete sowie Binaries für Suse und Kubuntu verweist.

Bilder auf den iPod

Dank des Einsatzes von Amarok-Entwickler Seb Ruiz können Anwender ab sofort Fotos auf ihren iPod laden. Dazu benötigen sie lediglich das von Ruiz geschriebene Kipi-Plugin. Zahlreiche KDE-Grafik-Anwendungen teilen sich die Kipi-Schnittstelle, um darüber Plugins einzubinden. So lernen nicht nur Fotoalbenverwalter wie Digikam oder KPhotoAlbum den Upload auf Apples mobilen Player: Auch das in vielen Distributionen als Standardbildbetrachter eingerichtete Gwenview kann das Plugin nutzen.

Die erste Version kommt bislang nur mit einer Upload-Funktionalität daher, der Autor plant aber in Kürze auch Browsing und Verwaltung der auf den iPod geladenen Bilder zu unterstützen. Das Plugin bildet künftig einen Teil der Kipi-Pluginsammlung, die von allen Distributionen mitgeliefert wird.

Ein KIPI-Plugin macht's möglich: Bilder direkt von Digikam auf den iPod.

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