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Gnomogramm

01.11.2006

Pychess – Sparringspartner für Schachspieler

Falls Ihre Schach-Künste noch etwas Feinschliff erfordern, sollten Sie Ihre Fähigkeiten eventuell mithilfe von Pychess (http://pychess.googlepages.com) weiter ausbauen. Das kleine Python-Schachprogramm dient als Frontend für die bekannte Schach-Engine Gnuchess und bietet alles, was der Schachspieler braucht.

Bei Partien gegen den Rechner lässt sich neben der Wahl der Spielfarbe auch der Schwierigkeitsgrad festlegen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen den drei Schwierigkeitsstufen Anfänger, Fortgeschrittener und Experte. Möchten Sie einfach nur einer Partie Schach beiwohnen, geben Sie einfach für beide Spieler die Gnuchess-Engine mit dem entsprechenden Schwierigkeitsgrad an. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das Spiel. Daneben können Sie das Programm auch wie ein reguläres Schachbrett verwenden und gegen einen menschlichen Gegner antreten – wobei Sie sich aber die Maus teilen müssen. Ein Online-Spiel ist derzeit noch nicht möglich.

Bei der als Stable erhältlichen Version 0.2.1 von Pychess funktioniert das Speichern und Laden von Partien ebensowenig wie die Rücknahme eines Zuges oder Zugvorschläge durch den Rechner. Die Entwicklerversion aus dem SVN-Repository – bei Redaktionsschluss war es Pychess 0.3 – stellt diese Funktionen bereits zur Verfügung. Weitere Fähigkeiten, insbesondere auch die Möglichkeit zu Spielen via Netzwerk sowie ein 3D-Brett samt Animation, sollen in den nächsten Versionen folgen.

PyChess – hier die Version 0.2 – macht Lust auf eine gute Schachpartie.

Gnome-Sudoku: Raten nach Zahlen

Logikrätsel vom Schlage Sudoku erfreuen sich konstanter Beliebtheit. Wer nicht immer am Kiosk ein neues Rätselheft kaufen will, der kann seine grauen Zellen auch mit Gnome-Sudoku (http://gnome-sudoku.sourceforge.net/) auf Trab bringen.

Ursprünglich sollte Gnome-Sudoku die Zahlenrätsel per Rechner lösen zu lassen. Der Entwickler stellte jedoch bald fest, dass das dem Rätsel jeden Reiz nahm – und erweiterte das Programm, damit es Sudokus generiert. Den Schwierigkeitsgrad eines Rätsels stellt der Spieler vor Spielbeginn stufenlos einstellen. Alternativ kann er auch versuchen, eines der vielen mitgelieferten Rätsel zu knacken. Sudoku-Einsteigern hilft das System mit kleinen Tipps weiter.

Gnome-Sudoku speichert alle gespielten und angefangenen Rätsel selbstständig im Benutzerverzeichnis. Wer das Puzzle nicht am Rechner lösen mag, der kann die Sudokus auch ausdrucken und klassisch mit dem Stift lösen. Freilich gilt es dann auf Hilfestellung durch das System zu verzichten, und falsche Einträge kann man nicht einfach zurücknehmen, sondern muss zum Radiergummi greifen.

Echte Sudoku-Fans kommen um Gnome-Sudoku kaum herum. Die aktuelle Version 0.6.0 basiert auf den Cairo-Grafikbibliotheken und ermöglicht damit eine sanfte und stufenlose Größenanpassung des Spielfelds. Erstmals kann man Gnome-Sudoku nun auch via Maus spielen.

Sudoku erinnert an die magischen Quadrate aus dem Mathematikunterricht.

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LinuxUser 06/2012

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