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Die dritte Dimension

Gnome 2.16 im Überblick

Deskbar – einfach mächtig

Viele Benutzer von Gnome kennen bereits das Deskbar-Applet. Es bietet ein einfaches, aber dennoch sehr mächtiges Interface zum Starten von Programmen sowie zur Suche in Dokumenten, E-Mails oder dem Internet und vieles mehr. Durch die Tastenkombination [Alt]+[F3] ruft man das Eingabefeld des Applets auf.

Das Erscheinungsbild hat sich gegenüber der alten Version etwas geändert, sofern Schaltfläche im Panel in den Eigenschaften ausgewählt ist. Zudem gibt es einige neue Erweiterungen, wie etwa Abmelden, Herunterfahren und Suspend des Computers oder den Window Switcher, mit dem man durch die Fenster schalten, indem man deren Name eingibt.

Eine Vielzahl weiterer Erweiterungen kann man von der Gnome-Live-Webseite [9] herunterladen. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Man entpackt das Paket nach ~/.gnome2/deskbar-applet/handlers und aktiviert es im Einstellungen-Dialog unter Erweiterungen. Anschließend steht es sofort zur Verfügung. Zukünftige Planungen für das Deskbar-Applet führt das Gnome-Wiki [10] auf.

Fehlermelden leicht gemacht

Wenn sich der Fehlerteufel in ein Gnome-Programm eingeschlichen hat und es nicht mehr reagiert, startet Bug-Buddy durch. Das Programm sammelt Informationen über den Absturz und bietet eine Maske an, in der der Benutzer weitere Angaben machen kann. Bug-Buddy ist seit langem schon in Gnome integriert.

Ab sofort kommt das Programm mit einer neuen Oberfläche samt neuem Unterbau daher. Es holt nun ein noch detailliertes Backtrace mitsamt der Kernel- und Distributionsversion ein; gleichzeitig muss der Benutzer jetzt weniger Angaben machen als zuvor. Eine nervende Sendmail- respektive Postfix-Konfiguration entfällt, da Bug-Buddy via XML-RPC direkt mit Bugzilla kommuniziert.

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Infos zum Autor

Christian Meyer

Linux-Nutzer seit 1996, aktiv bei Gnome zwischen 2000 und 2006.


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