Home / LinuxUser / 2006 / 11 / Distribits

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(220 Punkte bei 8 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Distribits

Klein, leicht schnell

Mit der schlanken Distribution Deli Linux (http://www.delilinux.de) erwecken Sie alte Hardware, wie sie häufig noch in Schulen und anderen Institutionen herumsteht, wieder zum Leben. Als Mindestanforderung nennt der Autor einen Rechner mit 486er-Prozessor und 16 MByte RAM. Vollständig installiert belegt das System 350 MByte auf der Festplatte.

Die früheren Versionen von Deli basierten auf Slackware, mittlerweile hat sich das System aber von diesen Wurzeln gelöst: Es verwendet zwar noch einige Tools von Slackware, die Paketverwaltungstools stammen aber aus Crux. Das textbasierte Installationsprogramm führt durch Einrichtung und Setup der Distribution.

Der Kernel werkelt in Version 2.4.33.3, statt der Glibc verwendet Deli die Platz sparende uClibc 0.9.28. X.org 7.1 liegt in einer stark abgespeckten Version bei. Zusätzlich fand der TinyX-Server Platz im System. Auf Programme wie OpenOffice oder grafische Oberflächen wie Gnome oder KDE verzichtet Deli. Als Desktop dienen wahlweise Fluxbox oder Icewm. Die Textverarbeitung übernehmen Ted und Pathetic Writer, Tabellen erstellen Sie mit Siag. Links und Dillo stehen als Browser bereit, Sylpheed als grafisches E-Mail-Programm.

Um auf älterer Hardware zufriedenstellende Performance zu erzielen, integrierte der Maintainer teilweise ältere Versionen der genannten Programme. Hier macht Deli tatsächlich eine gute Figur: Sogar ein mit nur 200 MHz getakteter Pentium erlaubt noch flüssiges Arbeiten.

Deli Linux läuft auch noch auf ganz alten Schätzchen, ohne dass sich Einbußen bei der Performance zeigen.

Mandriva im Unternehmen

Der französische Distributor Mandriva (http://www.mandriva.com) hat mit dem Mandriva Corporate Server 4.0 ein Produkt für den Unternehmenseinsatz vorgestellt. Der Hersteller verspricht eine Installation des Systems innerhalb von zehn Minuten. Der Corporate Server ist für x86- und x86-64-Systeme verfügbar und basiert auf Kernel 2.6.12. Die Firma hat drei Virtualisierungslösungen integriert: Xen, OpenVZ und VMware.

Zur Benutzerverwaltung steht OpenLDAP bereit, die Netzwerkauthentifizierung findet via Kerberos 5 statt. Als Datenbankserver dienen MySQL 5.0 und PostgreSQL 8.1, als Webserver Apache in Version 2.2. Als Proxy versieht Squid seinen Dienst. NFS 3 und 4 werden ebenso unterstützt wie Samba und CUPS. E-Mail beackern Postfix, Sendmail, Cyrus und Courier.

Der Support durch Mandriva umfasst neben Sicherheitsupdates auch neue Versionen der enthaltenen Programme, für die es dann ebenfalls Unterstützung gibt. Der Mandriva Corporate Server 4.0 kostet einschließlich drei Jahre Support durch den Hersteller 330 Euro. Eine Testversion, die 30 Tage lauffähig ist, steht auf der Homepage von Mandriva zum Download bereit.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Emacs als Psychologe
Emacs als Psychologe
Tim Schürmann, 21.05.2013 11:49, 0 Kommentare

Wer beim Schreiben in Emacs nicht mehr weiter weiß oder schier an einer Programmieraufgabe verzweifelt, der kann den eingebauten Psychologen um Rat fragen.

1966 entwickelte der Infor...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...