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Software-News

Disketten bequem formatieren

Selbst im Zeitalter von USB-Sticks und SD-Cards verwenden viele Anwender noch Disketten zum Speichern kleiner Datenmengen oder als Rettungssystem. Auch 34 Jahre nach dem Marktstart müssen Anwender dieses Medium vor dem Gebrauch formatieren, was mit dem grafischen Frontend Pyfloppy (http://www.8ung.at/klappnase/pyfloppy/pyfloppy.html) im Hand umdrehen geht.

Bei dem Programm handelt es sich um eine Tcl/TK-basierte Oberfläche für die Kommandozeilentools Fdformat, Mke2fs und Mkdosfs. Wichtige Funktionen wie das Low-Level-Formatieren von Datenträgern verschiedener Größe, das Anlegen von Dateisystemen oder das Prüfen auf fehlerhafte Sektoren erreichen Sie direkt über die Oberfläche.

Ein Frietextfeld erlaubt die Eingabe von exotischen oder selten verwendeten darüber hinaus die Eingabe von exotischen oder selten verwendeten Parametern. Die Statusmeldungen der einzelnen Kommandozeilenprogramme zeigt Pyfloppy in einem separaten Ausgabefeld an. Im Gegensatz zu anderen Formatierungsoberflächen haben Sie so jeden Schritt des Formatierens im Blick und sehen im Fehlerfall sofort, wo das Problem liegt.

Pyfloppy ist soeben in der Version 1.4 erschienen, in der es jetzt auch mit Python 2.5 und Tk 8.5 fehlerfrei läuft. Außerdem beseitigte der Entwickler ein Problem mit der Anzeige von Backspace-Steuerzeichen im Ausgabefeld für die Statusmeldungen der Kommandozeilenprogramme.

Dank Pyfloppy formatieren Sie Disketten mit wenigen Klicks.

Einfache Migration

Damit der Wechsel von Windows zu Linux leichter fällt, hat das Unternehmen Versora sein Migrationstool Progression Desktop 2.0 (http://www.versora.com) für Linux als Zielsystem angepasst. Die Applikation überträgt Systemeinstellungen wie Ordneroptionen, Schriften, Hintergrundbilder, Klangschemata, Maus- und Tastaturbelegungen, aber auch Programmeinstellungen von Microsoft Office, dem Internet Explorer und verschiedenen Messenger-Clients auf die jeweiligen Linux-Pendants.

So finden sich Microsoft-Office-Einstellungen unter OpenOffice wieder, die Outlook-Konfiguration landen in Evolution oder Thunderbird und Messenger-Kontakte überträgt das Porgramm in Gaim oder Kopete. Progression Desktop kooperiert mit allen Windows-Versionen und den meisten Linux-Distributionen. Lediglich Experten-Distributionen wie Gentoo, Slackware oder Debian stehen nicht auf der Liste der unterstützten Distributionen.

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