Leserbriefe

01.10.2006

Deutsch gefragt

LinuxUser 09/2006, S. 12: Ich habe mit Interesse Ihren sehr informativen Artikel zu Damn Small Linux gelesen. Für viele Nutzer ist es allerdings auch wichtig, welche Sprache ein Betriebssystem verwendet. Soweit ich weiß, sind sowohl DSL, wie auch seine beiden Ableger ausschließlich in Englisch geschrieben. Das ist für viele User ein wichtiger Gesichtspunkt, den Sie gelegentlich berücksichtigen sollten. Es drängt sich natürlich die Frage auf: Gibt es denn ein ähnlich kleines und effizientes Betriebssystem in Deutsch? Volker Krill

LinuxUser:

Nicht tierfreundlich

LinuxUser 09/2006, S. 76: Der ausführliche Artikel über Opera 9 hat mir sehr gefallen. Ich habe das Programm problemlos von Ihrer Heft-CD auf meinem Xandros 3.11 installieren können. Das nicht gerade tierfreundliche Aufmacherfoto mit den Windhunden gefällt mir allerdings gar nicht. Hier wäre ein Bildschirmfoto wesentlich informativer gewesen. Rainer Guthke

Profi-Anwendungen

LinuxUser 09/2006, S. 66: Der Artikel "Für Recht und Ordnung" hat mir gut gefallen, obwohl ich dieses Programm nie brauchen werde. Es zeigt aber, dass das alte KO-Argument nicht mehr trägt, für Linux gäbe es keine spezialisierte Software für den beruflichen Einsatz.

Deshalb würde mich freuen, wenn Sie regelmäßig solche branchenspezifischen Programme besprechen würden. Dabei darf meines Erachtens auch Closed-Source-Software Berücksichtigung finden – schließlich wird die Zahl der potenziellen Entwickler umso geringer, je spezieller die Anforderungen ausfallen.

Wenn Sie diese Programme – auch kommerzielle – als Testversion auch noch auf CD bringen können, fände ich das optimal. Dann könnte ich auch meine Bekannten anhand konkreter Beispiele besser von den Qualitäten von Linux überzeugen. Sebastian Kürschner

Judas für Rechtsanwälte

LinuxUser 09/2006, S. 66: Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel "Für Recht und Ordnung" gelesen. Allerdings fällt mir auf, dass in dem Artikel steht, dass es bisher keine Rechtsanwaltssoftware unter Linux gibt. Das stimmt so nicht ganz. Unsere Firma TWC bietet schon seit mehreren Jahren ein solches System unter Linux an: JUDAS (Judikatives Datenbank-System, http://www.judas.de). Interessierte können bei uns auch JUPPIX-Live-CDs bestellen, um das Produkt kennen zu lernen. Tobias Krais

Vim lokalisieren

LinuxUser 09/2006, S. 95: Ich habe mich sehr über den Vim-Workshop in der aktuellen Ausgabe gefreut. Schön, dass auf der Heft-CD auch die neueste Version von Vim enthalten ist. Noch mehr gefreut hätte ich mich allerdings, wenn auch eine kleine Anleitung dabei gewesen wäre, die erklärt, wie man diese inklusive der deutschen Lokalisierung kompiliert und installiert. Dies vielleicht als Anregung für eine der nächsten Ausgaben. Ansonsten gefällt mir LinuxUser sehr gut, ich habe schon viele hilfreiche Tipps bekommen. Danke dafür! K. Gilbert

LinuxUser: Die berechtigte Schelte nehmen wir uns zu Herzen – auch wenn, wie unter Linux üblich, alles Wissenswerte zum Übersetzen und Einrichten der Software in den README- und INSTALL-Dateien steht, die den Quelltextarchiven beiliegen. Wir versprechen trotzdem Besserung und ausführlichere Hinweise auf der CD. (jlu)

Drucken via Netz

Ich setze immer mehr auf Linux, habe aber derzeit Windows noch in Gebrauch. Jetzt möchte ich direkt von Linux aus drucken, statt über den Umweg, alle Dokumente als PDF abzuspeichern und dann mit Windows auszudrucken. Also hab ich mich daran gemacht, meinen Samsung-Laserdrucker CLP510N, der über eine Netzwerkkarte an meinem Netz hängt, zu konfigurieren.

Über das Webinterface http://localhost:631 kann ich zwar auf Cups zugreifen, aber wenn ich die Einstellungsaufgaben anklicke, dann werde ich nach dem User und Password gefragt. Ich benutze Suse 10.1, mein Linux hat unter Root ein Kennwort – aber das funktioniert hier nicht. Martin Schnitzenbaumer

LinuxUser: Das fragliche Passwort müssen Sie zunächst als Root mit folgendem Befehl einrichten:

lppasswd -g sys -a root

Danach geben Sie zwei Mal das neue Passwort ein, das aus Zahlen und Buchstaben bestehen und mindestens acht Zeichen lang sein muss. (mhi)

Linux von Diskette

Gibt es noch irgendwo eine Distribution, die auch auf Disketten ausgeliefert wird? Ich habe endlich einen eigenen Computer (Laptop), aber es ist ein 486SX-20 mit Koprozessor, 4 MByte RAM sowie einer rund 500 MByte großen Festplatte. Er schafft nur eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln monochrom und hat kein CD-ROM, sondern lediglich ein Diskettenlaufwerk. Aber ich möchte eben gern Linux auf diesem Rechner haben. Es muss nicht KDE 4.0 sein, und auch kein 2.6er-Kernel. Guido Friedrich

LinuxUser: Alle derzeit verfügbaren Desktop-Distributionen – selbst die kleinsten – erfordern eine deutlich höhere Hardwareausstattung, als Ihr Laptop sie mitbringt. Für Ihre Hardware eignet sich aber mit Sicherheit die Disketten-Distribution Tom's Rootboot (http://www.toms.net/rb/). Allerdings müssen Sie hier auf X und Manpages verzichten, und zahlreiche Binaries sind durch Busybox ersetzt. (tle/mhu)

OpenOffice und DBMS

LinuxUser 06/2006, S. 48: Der Artikel zum Zusammenspiel von Datenbanken mit OpenOffice hat mich sehr interessiert, da die Datenbankarbeit in vielerlei Hinsicht sehr nützlich sein kann. Ich habe daher das Beispiel mit einer HSQLDB und einer MySQL-Datenbank nachvollzogen.

Mit der HSQLDB klappte alles einwandfrei, mit der MySQL-Datenbank wurde mir das Einfügen von Relationen verwehrt. An den Rechten kann es nicht liegen. Es wird ausgewiesen, dass sich diese Datenbank nicht eignet. Wo kann ich hierzu Hilfe bekommen? Steffen Weiss

LinuxUser: Zwar unterstützt OObase auch andere Datenbanken, der Artikel basiert jedoch auf Erfahrungen mit der Standard-Datenbank von Base, HSQLDB. Es ging vor allem darum, die Software als Frontend vorzustellen.

Offensichtlich gibt es aber für MySQL-Datenbanken die Möglichkeit, zwei Spalten einen Primärschlüssel zu verpassen. Weiteres dazu finden Sie unter http://www.mail-archive.com/business@de.openoffice.org/msg00097.html. Vielleicht löst das Ihr Problem. (kki)

Mit Suse 10.1 rundum zufrieden

Ich habe bisher mit Suse Linux 9.0 gearbeitet und lange gezögert, ein Update auf neuste Version vorzunehmen. Trotz aller eher negativen Veröffentlichungen habe ich mich dann doch entschlossen, das Update auf Version 10.1 einzuspielen. Und oh Wunder – alles funktionierte einwandfrei!

Die Programme laufen schneller (Accounting, Warenwirtschaft, Openoffice), die Internet-Verbindung (DSL mit 518 kbit/s) ist in Ordnung. Das alles auf einem nicht so modernen Rechner (Pentium-3, 667 MHz, 256 MByte RAM). Also, ich bin rundum zufrieden. Manfred Hoefemann, Philippinen

Etwas überladen

LinuxUser 09/2006, S. 8: Ich persönlich finde das Titelblatt sehr gut gestaltet. Es ist lediglich etwas überladen, ein paar Textzeilen weniger wären besser. Aber ansonsten sollte alles so bleiben, wie es ist – besonders der Rest des Heftes. Sven Diedrichkeit

Mehr als nur Info

LinuxUser 09/2006, S. 8: Für mich seid ihr neben der GameStar das einzige PC-Magazin, das ich mir noch kaufe. Ich bin sehr zufrieden mit den Inhalten des Heftes und dem Umfang. Allerdings bin ich mit der Aufmachung des LinuxUser nicht zufrieden. Eine Zeitschrift ist in meinen Augen mehr als nur eine reine Info-Quelle. Ich kann nur mit viel Mühe die Hefte voneinander unterscheiden, die Coverfarben wiederholen sich zu oft. Inhaltlich muss ich euch aber ein großes Lob aussprechen: Mit jeder Ausgabe steigert sich die Qualität des Heftes – schade nur, dass es nicht mehr Seiten hat … Roman Kehr

Aussagekräftiges Bild

LinuxUser 09/2006, S. 8: Als ich den Leserbrief "Verwechslungsgefahr?" las, musste ich sofort daran denken, daß ich auch schon öfters im Supermarkt (schön, dass es Linux-Zeitschriften überhaupt bis dort hin schaffen) vor dem Zeitschriftenregal stand und mich fragte, ob ich die dort liegende Ausgabe nicht schon zu Hause habe. Ein aussagekräftiges Bild auf der Titelseite würde da sicher als "Gedächtnisstütze" helfen. Christian Stake

Klarer abgrenzen

LinuxUser 09/2006, S. 8: Über klarer abgegrenzte Titel würde auch ich mich freuen. Ganz so schlimm wie der Autor des Leserbriefs in Ausgabe 09 sehe ich das jedoch nicht. Allerdings finde ich die Titelbilder immer zu nüchtern. Ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen, wie das das Linux-Magazin macht, wäre vielleicht ganz sinnvoll.

Was mich aber besonders stört, sind Rechtschreibfehler in den Ausgaben. Ich habe das Gefühl, daß diese in letzter Zeit stark abnehmen. Trotzdem stolpere ich immer wieder über teils haarsträubende Fehler, die mich aus meinem Lesefluß bringen. Daran sollten Sie auf jeden Fall arbeiten. Außerdem bin ich ein Freund des Blocksatzes. Diese ausgefransten Ränder gefallen mir nicht. Das sieht beim Linux-Magazin besser aus. Tim Thiel

Wenig Gefahr

LinuxUser 09/2006, S. 8: Gut, ich bekomme die Linux-User im Abo – aber ich sehe auch so wenig Verwechslungsgefahr. Immerhin stehen sowohl auf dem Titel als auch auf dem Rücken jeweils Monat und Jahr der Ausgabe. Die Themen und somit auch die Headlines unterscheiden sich in der Regel von der vorherigen Ausgabe. Das sollte reichen. Jörg Arlandt

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