Leserbriefe
Linux von Diskette
Gibt es noch irgendwo eine Distribution, die auch auf Disketten ausgeliefert wird? Ich habe endlich einen eigenen Computer (Laptop), aber es ist ein 486SX-20 mit Koprozessor, 4 MByte RAM sowie einer rund 500 MByte großen Festplatte. Er schafft nur eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln monochrom und hat kein CD-ROM, sondern lediglich ein Diskettenlaufwerk. Aber ich möchte eben gern Linux auf diesem Rechner haben. Es muss nicht KDE 4.0 sein, und auch kein 2.6er-Kernel. Guido Friedrich
LinuxUser: Alle derzeit verfügbaren Desktop-Distributionen – selbst die kleinsten – erfordern eine deutlich höhere Hardwareausstattung, als Ihr Laptop sie mitbringt. Für Ihre Hardware eignet sich aber mit Sicherheit die Disketten-Distribution Tom's Rootboot (http://www.toms.net/rb/). Allerdings müssen Sie hier auf X und Manpages verzichten, und zahlreiche Binaries sind durch Busybox ersetzt. (tle/mhu)
OpenOffice und DBMS
LinuxUser 06/2006, S. 48: Der Artikel zum Zusammenspiel von Datenbanken mit OpenOffice hat mich sehr interessiert, da die Datenbankarbeit in vielerlei Hinsicht sehr nützlich sein kann. Ich habe daher das Beispiel mit einer HSQLDB und einer MySQL-Datenbank nachvollzogen.
Mit der HSQLDB klappte alles einwandfrei, mit der MySQL-Datenbank wurde mir das Einfügen von Relationen verwehrt. An den Rechten kann es nicht liegen. Es wird ausgewiesen, dass sich diese Datenbank nicht eignet. Wo kann ich hierzu Hilfe bekommen? Steffen Weiss
LinuxUser: Zwar unterstützt OObase auch andere Datenbanken, der Artikel basiert jedoch auf Erfahrungen mit der Standard-Datenbank von Base, HSQLDB. Es ging vor allem darum, die Software als Frontend vorzustellen.
Offensichtlich gibt es aber für MySQL-Datenbanken die Möglichkeit, zwei Spalten einen Primärschlüssel zu verpassen. Weiteres dazu finden Sie unter http://www.mail-archive.com/business@de.openoffice.org/msg00097.html. Vielleicht löst das Ihr Problem. (kki)



