Kamera läuft…
Bildschirmvideos mit Demorecorder auzeichnen
Fazit
Mit dem Demorecorder zeichnen Sie komfortabel Bildschirmaktionen auf und erstellen Screencasts mit Soundunterstützung. Das kommerzielle Programm arbeitet zuverlässig und ist einfach zu handhaben.
Allerdings gibt es auch ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln: So stört es ein wenig, dass man alte Aufnahmen nicht direkt überschreiben darf, so dass bei jeder Aufnahme eine neue Datei entsteht. Auch die Ausflüge auf die Kommandozeile goutieren sicher nicht alle Nutzer: Eine GUI, die das Umwandeln der Rohdaten in Filme per Knopfdruck erledigt, wäre benutzerfreundlicher.
Dass die Dokumentation auf der Webseite recht spärlich ausfällt, ist zwar schade. Allerdings macht der Anspruch auf deutsch- und englischsprachigen E-Mail-Support, den Sie beim Kauf einer Version erhalten, diesen Mangel wieder wett. Die Software läuft insgesamt sehr stabil, die Ergebnisse können sich tatsächlich sehen lassen: Es gibt keine Ruckler oder Aussetzer, Ton und Bild laufen synchron.
Insgesamt fällt das Urteil also positiv aus: Wer regelmäßig Screencasts erstellen will, ohne dabei Stunden mit dem Synchronisieren von Bild und Ton zu verbringen, der kommt zur Zeit nicht an Demorecorder vorbei.
Glossar
Xgl
Die neusten X-Server nutzen mit Xgl eine auf OpenGL basierende Hardwarebeschleunigung. Sie ermöglicht echte Transparenz, Schatten und andere grafische Effekte für den Desktop.
Infos
[1] Vnc2swf: Kristian Kißling, "Die Linux-Show", LinuxUser 08/2006, S. 66
[2] Demorecorder: http://demorecorder.com
[3] Howto zur Xgl-Aufnahme: http://demorecorder.com/howto/xgl/?link=3&cbhop=&p=howto&t=&h=/index1.php&vid=49704&pvi=287642
[4] Adobe Flashplayer: http://www.adobe.com/de/shockwave/download/alternates



