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Bildschirmvideos mit Demorecorder auzeichnen

Kleine Helfer

Im Verzeichnis /opt/DemoRecorder/bin finden Sie Skripte wie demorec-to-avi oder demorec-to-mpeg4, die aus dem Rohmaterial eine AVI- oder MPEG-Datei erzeugen. Den Skripten geben Sie wahlweise Parameter mit: Starten Sie ein Skript mit der Option --help, um mehr über die Auswirkungen dieser Parameter zu erfahren. Die Option --sound-volume hilft zum Beispiel, die Lautstärke einer Aufnahme nachträglich zu korrigieren. Rufen Sie die Skripte mit folgender Syntax auf:

./demorec-to-avi /home/User
/demo↩
rec/Daten
 /home/User
/Demo
.avi

Bei Daten handelt es sich um den Quellordner mit den Rohdaten, der Film heißt hier Demo und landet im AVI-Format in Ihrem Homeverzeichnis. Geben Sie unbedingt die Endungen avi, mpg oder flv für die erzeugten Dateien an; andernfalls misslingt die Transformation.

Fescher Flasher

Um einen Flash-Film zu erzeugen, bietet Ihnen Demorecorder zwei Möglichkeiten: Sie generieren den Film entweder mit oder ohne integrierten Player. Im ersten Fall erscheint der Film zusätzlich mit einem Bedienfeld, über das Sie ihn anhalten und die Lautstärke regeln. Folgendes Kommando erzeugt drei Dateien mit den Endungen flv, html und swf:

./demorec-to-flv-with-player↩
 /home/User
/demorec/Daten
↩
 /home/User
/flash.flv

Die Auflösung das Flash-Films ändern Sie über zusätzliche Parameter, die Sie über den Aufruf der Option --help kennenlernen. Der Parameter --output-sound-bitrate verbessert die Sprachqualität, die standardmäßig bei 64 kbit/s liegt. Die Option --no-logo blendet das Demorecorder-Logo im fertigen Flash-Film aus. Um den Flash-Film zu betrachten, braucht Ihr Browser ein Flashplayer-Plugin (siehe Kasten "Flashplayer für den Browser"). Zusätzlich müssen die drei Dateien auf einem Webserver laufen.

Flashplayer für den Browser

Während es für Windows- und Mac-Anwender bereits den Adobe Flashplayer 9 gibt, müssen sich Linux-Anwender noch mit der Version 7 begnügen, die auf der Adobe-Webseite zum Herunterladen [4] bereit steht. Nach dem Download entpacken Sie den Player über tar xvzf install_flash_player_7_linux.tar.gz, wechseln in das Unterverzeichnis und starten die Installation mit ./flashplayer-installer. Nach Beantwortung einiger Fragen legt der Installer zwei Dateien im Verzeichnis /home/User /.mozilla/plugins ab. Kopieren Sie diese mit Root-Rechten in das Plugin-Verzeichnis für Ihren Browser, zum Beispiel /usr/lib/mozilla/plugins.

Deshalb installieren Sie über Ihren Paketmanager den Webserver apache2 und kopieren danach die drei erzeugten Dateien in das Verzeichnis /var/www/. Sie rufen den Film auf, indem Sie einen Browser öffnen und http://127.0.0.1/Flash .html eingeben, wobei Sie Flash durch den Namen Ihrer erzeugten HTML-Datei ersetzen.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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LinuxUser 06/2012

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