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Bildschirmvideos mit Demorecorder auzeichnen

Fenstermanager des Jahres

Wollen Sie einen anderen Window-Manager aufrufen, ändern Sie in der oben erwähnten Konfigurationsdatei preferences einige Zeilen. Kommentieren Sie den Eintrag NESTED_SESSION=explicit aus und setzen ein # vor den Eintrag NESTED_SESSION=auto. Anschließend tragen Sie hinter DEMOREC_SESSION den gewünschten Windowmanager ein. Schreiben Sie den Namen unbedingt in kleinen Buchstaben, andernfalls ruft die Software eine Standardsession auf. Wichtig ist auch, dass Sie tatsächlich den Login-Manager nutzen, der hinter DEMOREC_DISPLAY_MANAGER steht.

Hör mal

Damit die Software auch gleich den Sound aufzeichnet, müssen Sie erst die Lautstärkeregler für Ihr Mikrofon öffnen. Unter KDE geben Sie zum Beispiel kmix ein, um den Mixer aufzurufen, die Regler tragen unter Gnome und Xfce dieselben Namen. Sie öffnen die Regler Master, PCM und Mic, unter KDE aktivieren Sie auch die grünen und roten Lämpchen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Um das Mikro zu benutzen, öffnen Sie es zunächst. Im Mixer ziehen Sie die dazu notwendigen Regler auf.

Zusätzlich schalten Sie die Option Mic Boost (+20 dB) ein, um den Lautstärkepegel für die Aufnahme zu erhöhen. Den Erfolg Ihrer Bemühungen sehen Sie, wenn Sie im Demorecorder-Fenster auf Record klicken und der kleine Balken unter rec level ausschlägt, sobald Sie ins Mikro sprechen. Wenn Sie auf Break drücken, beendet der Demorecorder seine Aufnahme, ein Klick auf Save speichert den Screencast. Nach dem Speichern spielen Sie das gerade aufgezeichnete Material über Play wieder ab. Wollen Sie eine Aufnahme löschen, wechseln Sie in das Verzeichnis ~/demorec und löschen den Ordner rekursiv über den Befehl cp -R. Ein Blick in einen der Ordner offenbart, dass die Daten zunächst im Format dispRec vorliegen. In dieser Form können Sie nichts damit anfangen, also verwandeln Sie die aufgezeichnete Sequenz nun über die Konsole in ein Filmformat.

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Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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