Beta von Firefox 2.0

Mozilla hat eine erste Betaversion des für August angekündigten Firefox 2.0 veröffentlicht. Den Download gibt es für Linux, Windows und Mac OS X; eine lokalisierte deutsche Ausgabe ist ebenfalls dabei. Alles, was der fertige Browser können soll, setzt die Beta bereits um – allerdings auf noch nicht gänzlich fehlerbereinigtem Niveau. Die Entwickler raten daher vom Einsatz in Produktivumgebungen ab und rufen stattdessen zur Fehlersuche auf.

Der testwillige Anwender sollte sich bei den neuen Features insbesondere den integrierten Phishing-Schutz ansehen sowie die Fähigkeit, versehentlich geschlossene Tabs neu zu öffnen. Als weitere Neuerungen fallen die Rechtschreibprüfung für Textfelder in Web-Formularen sowie die verbesserten Suchmasken auf. Wem es gelingt, den Browser abstürzen zu lassen, der kann darüber hinaus auch Feedback darüber geben, ob die automatische Wiederherstellung der Browser-Session funktioniert.

Probleme treten möglicherweise auf, wenn bereits die Alpha-Version 1 von Firefox 2 installiert war und der Benutzer versucht, die Browser-History und die Bookmarks von da aus zu migrieren. Die Ursache: Das aus der Alpha 1 bekannte Bookmark- und History-System "Places" wurde entfernt. Das Mozilla-Projekt liefert deshalb eine ausführliche Anleitung für den Import und Export.

Die Betaversion von Firefox 2.0 gibt einen Vorgeschmack auf kommende Features im Browser, wie beispielsweise den Schutz vor Phishing.

Freedb.org zu verkaufen

Die freie CD- und Musikdatenbank Freedb.org steht vor dem Verkauf. Der Inhaber der Domain, Michael Kaiser, und die beiden maßgeblich an der Entwicklung beteiligten Ari Sundholm und Jörg Hevers haben sich über die Weiterentwicklung von Datenbank und Webauftritt in die Haare bekommen. Hevers und Sundholm waren für Kaisers Geschmack zu sehr auf neue Funktionen bedacht.

Nach Kaisers Worten sei ihm wichtig, dass Freedb frei bleibt, die von den beiden anderen angestoßene Entwicklung habe dagegen gesprochen. Er sei nicht bereit, Freiheit gegen einige Web-2.0-Features zu tauschen, so Kaiser. Sundholm und Hevers dagegen werfen Kaiser vor, ohne Absprache gegen die Entwicklung vorgegangen zu sein. Das Vertrauensverhältnis sei damit zerstört.

Ohne seine wichtigsten Mitstreiter sieht sich Kaiser nicht in der Lage, Freedb weiterzuführen. Er stoppe das Projekt in absehbarer Zukunft, schreibt er. Außerdem befinde er sich in Gesprächen mit Organisationen, die das Projekt weiterführen könnten. Dafür stellt er aber an einen möglichen Betreiber einige Bedingungen – unter anderem die, dass der Service frei bleiben müsse. Es reiche nicht, nur die Domain zu kaufen.

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