Laufender Betrieb

Anders als bei der Live-Version erscheint nach dem Booten des Systems zunächst ein Login-Fenster. Sofern Sie noch keinen Benutzer angelegt haben, melden Sie sich nach der Auswahl des gewünschten Windowmanagers als Benutzer vl mit dem Passwort vector am System an. Anderenfalls verwenden Sie die Zugangsdaten des neu angelegten Users.

Verblüffend ist, dass sich beim Login als neuer User sowohl der Desktop als auch das Startmenü von Xfce erheblich von dem unterscheiden, was als User vl zu sehen ist. So tauchen beim neuen Benutzer Verweise auf diverse KDE-Programme auf, die jedoch allesamt nicht funktionieren. Falls es Ihre Systemressourcen erlauben, installieren Sie die fehlenden Programme und wenn gewünscht das komplette KDE über den Paketmanager (siehe Kasten "Paketmanager") nach. Dabei erhalten sie über die entsprechende Lokalisierung quasi als Dreingabe eine Arbeitsoberfläche in deutscher Sprache.

Beachten Sie jedoch, dass dazu genügend Festplattenkapazität zur Verfügung steht und der Arbeitsspeicher wenigsten 256 MByte umfasst. Der Paketmanager lädt bei der Installation je nach Auswahl etwa 150-200 MByte an Dateien herunter, die installiert auf der Festplatte bis zu 400 MByte zusätzlich erfordern.

Fazit

Während deutlich zu erkennen ist, dass der Live-Modus von Vector Linux lediglich für Demonstrationszwecke gedacht ist, zeigt die installierte Variante kaum Schwächen. Das Konfigurationsprogramm Vasm hilft beim Einrichten des Systems, fällt jedoch teilweise etwas unübersichtlich aus. Das Online-Repository der Distribution hälte ine große Auswahl zusätzlicher Programme bereit. Sowohl im Funktionsumfang als auch in der Bedienung kann Vector Linux großen Distributionen wie Ubuntu durchaus das Wasser reichen.

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