Software News

Durch die Welt googeln

Fast ein Jahr nach der Windows-Version erscheint mit Google Earth 4.0 Beta (http://earth.google.com/) auch eine Linux-basierte Version des 3D-Navigationssystem. Das Programm kombiniert Googles Suchroutinen mit Straßenkarten, Satellitenbildern und einem Routenplaner.

Das Aufsuchen von Orten in Satellitenbildern zählt sicher zu den meistgenutzten Eigenschaften. Allerdings sind die Satellitenbilder meist nicht auf dem aktuellen Stand und teilweise schon über 12 Monate alt. Trotzdem helfen sie dabei sich ein Bild vom Urlaubsort oder anderen Zielen zu machen.

Neben diesen Suchfunktionen darf der Anwender den Globus aber auch einfach abfliegen und so auf Entdeckungsreise gehen. Der Bildaufbau von Google Earth klappt flott, wenn die Hardware und Internetanbindung stimmen. Lesen Sie dazu auch unseren Test auf Seite 74.

Mal sehen, ob das Auto des Chefredakteurs noch auf dem Parkplatz steht.

Wiki nach Hausmannsart

Wikis erfreuen sich großer Beliebtheit, weil sie sich hervorragend dazu eignen, Dokumente und Informationen zu verwalten. Wer keinen Web-Server samt Datenbank aufsetzen mag, richtet sein privates Wiki mit Stickwiki (http://stickwiki.sourceforge.net/) ein.

Das Programm besteht nur aus einer einzigen HTML-Datei und bedarf keiner Installation, da die gesamte Wiki-Technologie als JavaScript-Code in der HTML-Datei steckt. Damit passt es auf ein Wechselmedium für die Hosentasche.

Wollen Sie neue Einträge in das Wiki einfügen, öffnen Sie die Datei in einem gängigen Browser der Mozilla-, Firefox- oder Internet-Explorer-Reihe. Mit Opera funktioniert die Sache in der neuen Ausgabe von Stickwiki nun auch, allerdings nur im Read-Only-Modus: Neue Einträge lassen sich nicht erzeugen.

Das eigentliche Wiki ist übersichtlich strukturiert. Die Navigationsleiste am linken Bildrand darf der Benutzer mit Wiki-Links, Verknüpfungen zu anderen Web-Seiten oder Texten füllen. Wählen Sie dort einen Wiki-Link aus, erscheint die zugehörige Seite rechts neben der Navigationsleiste. Durch Anklicken des Bleistift-Symbols am oberen Bildrand wechseln Sie in den Editiermodus und ändern die Seite nach Belieben ab. Welche Tags Stickwiki für die Textformatierung unterstützt, zeigt das Programm am unteren Bildrand an. Ein Klick auf das Disketten-Symbol schreibt schließlich alle Änderungen in die Stickwiki-Datei.

Der Benutzer konfiguriert Stickwiki nach den eigenen Vorstellungen. Das Werkzeug-Symbol auf der Hauptseite führt ins Konfigurationsmenü. Dort finden sich Style-Sheets zum Modifizieren und eine Liste aller Wiki-Seiten. Eine Suchmaschine oder ein Revisionskontrollsystem wie die großen Wikis beinhaltet das Programm nicht. Wer jedoch einfach nur wichtige Informationen geordnet und portabel erfassen will, für den ist StickWiki in der aktuellen Release 0.04 eine interessante Alternative.

Die Aufteilung von Stickwiki ist vorgegeben, Inhalt und Style-Sheet darf der Anwender selbst bestimmen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Angetestet
  • Angetestet
    Prüfsummengenerator Hashrat 1.2, Youtube-Downloader Smtube 14.8.0, Verschlüsselungshelfer Tomb 2.0, USB-Stick-Wiki MyWoaS 0.13.0-b1
  • Credativ GmbH bietet Karten mit Support-Guthaben an
    Die Credativ GmbH steigt mit einer Guthaben-Karte in den Enterprise-Support für Debian und CentOS ein.
  • Software-News
    Im Quartalsrhythmus erscheinen viele Programme in neuer Version. Eine Auswahl stellen wir regelmäßig vor; auf der Heft-DVD finden Sie die passenden Pakete und Installationshinweise.Virtualisierung unter Linux ist kein einfaches Thema. Wer nicht auf kommerzielle Produkte zurückgreifen möchte, nimmt Qemu – und schlägt sich mit den eher spärlich vorhandenen grafischen Oberflächen dafür herum. Bietet AQEMU einen Ausweg?
  • FreeWRT: Neue Firmware für Router
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 10/2016: Kryptographie

Digitale Ausgabe: Preis € 0,00
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Soundkarte wird erkannt, aber kein Ton
H A, 25.09.2016 01:37, 6 Antworten
Hallo, Ich weiß, dass es zu diesem Thema sehr oft Fragen gestellt wurden. Aber da ich ein Linu...
Scannen nur schwarz-weiß möglich
Werner Hahn, 20.09.2016 13:21, 2 Antworten
Canon Pixma MG5450S, Dell Latitude E6510, Betriebssyteme Ubuntu 16.04 und Windows 7. Der Canon-D...
Meteorit NB-7 startet nicht
Thomas Helbig, 13.09.2016 02:03, 3 Antworten
Verehrte Community Ich habe vor Kurzem einen Netbook-Oldie geschenkt bekommen. Beim Start ersch...
windows bootloader bei instalation gelöscht
markus Schneider, 12.09.2016 23:03, 1 Antworten
Hallo alle zusammen, ich habe neben meinem Windows 10 ein SL 7.2 Linux installiert und musste...
Ubuntu 16 LTE installiert, neustart friert ein
Matthias Nagel, 10.09.2016 01:16, 3 Antworten
hallo und guten Abend, hab mich heute mal darangewagt, Ubuntu 16 LTE parallel zu installieren....