Distribits

Stux für den Alltag

Die auf Slackware basierende Live-Distribution Stux Linux (http://www.gpstudio.com/stux/) bietet einen Desktop, der auf dem aktuellen KDE 3.5.3 aufbaut. Den haben die Autoren um das Stux Control Center erweitert, über das der Benutzer wichtige Systemeinstellungen tätigt. Stux speichert Nutzerdaten und Konfigurationen auf Wunsch für die nächste Sitzung auf einer Festplattenpartion oder einem USB-Stick.

Kernel (2.6.12) und Hardware-Erkennung übernahmen die Autoren von Knoppix. Stux erkennt die vom Kernel unterstützten Wifi-Karten und bindet sie ein. Daneben versprechen die Entwickler eine verbesserte Bluetooth-Unterstützung.

Die Anwendungen erfüllen die Ansprüche des normalen PC-Nutzers. Den Part der Textverarbeitung übernimmt Abiword 2.2.9, als Browser und Mailclient dienen die Mozilla-Produkte Firefox 1.5.0.3 und Thunderbird 1.5.0.2. Die Programme Installpkg und QTSwaret helfen dabei, das System um Pakete aus dem Slackware-Pool zu erweitern.

Stux bringt ein eigenes Konfigurationswerkzeug und die nötigsten Programme für den Alltag mit.

Mandrivas neue Kleider

Mandriva (http://www.mandriva.com) hat die erste Vorabversion des kommenden Mandriva Linux 2007 freigegeben. Unter http://qa.mandriva.com/twiki/bin/view/Main/MandrivaLinux2007Frige finden Sie eine Liste von Servern, die CD-Images bereit halten. Dort finden sich zwei Varianten mit englischer Lokalisierung – eine enthält KDE als Desktop, die andere Gnome.

Die Entwickler betreiben mit dem neuen Mandriva vor allem Modellpflege: Die Desktops KDE in Version 3.5.3 und Gnome in Version 2.15 sind auf dem neuesten Stand. Gleiches gilt für das taufrische KOffice 1.5.1.

Bei der Distribution handelt es sich um einen Schnappschuss aus dem aktuellen Entwicklungszweig Cooker. Das System richtet sich an experimentierfreudige Benutzer und eigenet sich nicht für den Produktiveinsatz. Im derzeitigen Status sorgt das System für Probleme bei der Zusammenarbeit mit USB-Geräten, erkennt PCMCIA-Netzwerkkarten nicht korrekt und versagt ab und zu bei der automatischen Konfiguration des X-Window-Systems.

Die Mandriva-Entwicklergemeinde plant, bis zur Herausgabe der endgültigen Fassung weitere Vorabversionen zu veröffentlichen. Eine einfache Möglichkeit dafür bietet DrakLive (http://qa.mandriva.com/twiki/bin/view/Main/DrakLive), ein Programm zum Erstellen einer Live-Distribution aus einem laufenden Mandriva-System.

Ein erster Blick auf Mandriva 2007 zeigt vor allem neue Versionen bei den Desktops.

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