Linux retten
Mit Tar eine Linux-Installation für den Notfall präparieren
Neustart
Vor einem Neustart aus der Live-CD heraus ins "neue alte" Linux hängen Sie alle gemounteten Partitionen mit umount aus dem System aus. Die Swap-Partition deaktivieren Sie dabei mit swapoff /dev/hda2 aus. Nun schicken Sie den Rechner nur noch in den Reboot, lehnen sich zurück und sehen ihrer restaurierten Installation beim Hochfahren zu.
Glossar
Tarball
"Teerkugel", gebräuchliche Bezeichnung für eine mit Tar erstellte und optional komprimierte Archivdatei (Dateiendung
.tar,.tar.gz,.tgz,.tar.bz2oder.tbz).Zylinder
Übereinander liegenden Spuren einer Festplatte, auf die ohne Repositionierung der Schreib/Leseköpfe zugegriffen werden kann. Eine Festplatte mit vier Magnetscheiben ("Platter") hat Zylinder aus acht Spuren (je Platter Vorder- und Rückseite).
Journaling-Dateisysteme
Dateisysteme, die in einem Journal über gerade geänderte Daten Buch führen. Dabei behalten die zu ändernden Daten Gültigkeit, bis der Schreibvorgang beendet ist. So lässt sich auch nach Abstürzen schnell ein konsistenter Plattenzustand wieder herstellen. Ein Full-Journaling (Ext3 im journal-Modus) garantiert auch die Konsistenz der Datei-Inhalte, ein Meta-Journaling (Ext3, ReiserFS) lediglich das der Systemeinträge.
MBR
Der ersten Datenblock (512 Byte) eines in Partitionen aufgeteilten, bootfähigen Speichermediums. Er enthält eine Partitionstabelle und den Boot-Loader.
Infos
[1] K3b-Workshop: Marcel Hilzinger, "Dauerbrenner", LinuxUser 05/2006, S. 66
[2] Knoppix: http://www.knoppix.org
[3] Gentoo Linux: http://www.gentoo.org/main/en/mirrors.xml
[4] Grml-Homepage: http://www.grml.org
[5] Grml-Heft-CD: Michael Prokop, "Solide Werkbank", LinuxUser 06/2006, S. 8
[6] Gentoo Linux Handbuch: http://www.gentoo.org/doc/de/handbook/handbook-x86.xml?part=1&chap=4



