Bremsen los
DVDs in Videos umwandeln mit Handbrake
Gut ohne GUI
Obwohl es sich um ein Kommandozeilenprogramm handelt, ist Handbrake der komfortabelste DVD-Ripper unter Linux. Mit den vernünftigen Voreinstellungen lassen sich ohne langes Studium der Dokumentation DVDs in verschiedene MPEG4-Formate umwandeln. Auch bei der Performance überzeugt der Encoder: Auf einem PC mit einem Athlon XP 2800+ wandelt Handbrake DVDs mit einem Viertel der Frame-Größe mit maximal 30 Bildern pro Sekunde um, also schneller als in Echtzeit. Für die verschiedenen eingebauten Codecs braucht Handbrake unterschiedlich lange. Einen Anhaltspunkt gibt die Tabelle "Encoding-Raten", welche die Geschwindigkeiten mit den Standardeinstellungen auflistet.
Encoding-Raten
| Container/Codec | FPS* |
|---|---|
| AVI/Divx5 | 31 |
| MP4/FFmpeg | 30 |
| OGG/Divx5 | 26 |
| MP4/x264 | 11,8 |
| MP4/Xvid | 7 |
| Testsystem: Athlon XP 2800+. * FPS = Frames pro Sekunde |
Glossar
anamorph
Bezeichnet allgemein perspektivische Verzerrungen. Bei Film erreicht man mit anamorphen Verfahren Breitwandformate: Der Filmstreifen enthält Einzelbilder in einem Standardseitenverhältnis von 1:1,33. Die Optik des Projektors dehnt die Breite jedes Bilds beim Abspielen auf 1:1,78 oder mehr. Die DVD-Technologie imitiert diesen Vorgang digital.
Infos
[1] Handbrake: http://handbrake.m0k.org



