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Von der Wurzel bis zum Blatt

Ahnenforschung mit Gramps

Ahnentafel

Am Anfang Ihrer Ahnenforschung arbeiten Sie vermutlich mit einem überschaubaren Datenbestand. Die Ahnentafelansicht hilft aber auch hier, den Überblick zu behalten. Sie hilft insbesondere dabei, die Angaben zu kontrollieren, die Sie innerhalb der Familien-Ansicht gemacht haben.

Klicken Sie auf den Button Ahnentafel links im Fenster, wählt Gramps die aktive Person als Wurzel einer Ahnentafel, die es automatisch aus dem Datenbestand generiert (Abbildung 3).

Abbildung 3: Mit der Ahnentafelansicht kontrollieren Sie, ob Sie Verwandschaftsverhältnisse richtig eingetragen haben.

Wenn Sie den Mauszeiger länger über eine Person halten, zeigt Gramps neben dem Namen auch noch Geburts- und Todesdaten an. Mit einem Klick auf die rechte Maustaste springen Sie zu allen direkten Verwandten und Partnern einer Person.

Grafische Berichte

Der Menüpunkt Berichte beherbergt viele Möglichkeiten, Daten Ihrer Datenbank optisch aufbereitet auszugeben. Neben den genannten Ahnentafeln erlaubt die Software es sogar, eine Web-Seite automatisch zu erstellen. Gramps unterstützt außerdem viele offene Formate, sowohl textbasiert als auch grafisch.

Das Beispiel einer Ahnentafel verdeutlicht sehr gut die verschiedenen Funktionen zum Erstellen eines Berichts (Abbildung 4). Klicken Sie in der Personenansicht auf die Person, dessen Ahnentafel Sie erzeugen wollen. Wählen Sie nun aus der Menüleiste BerichteGraphische BerichteAhnentafel aus.

Abbildung 4: Gramps erlaubt den Export der Ahnentafel im Open-Document-Format. Es unterstützt darüber hinaus auch andere Formate.

Nachdem Gramps den entsprechenden Dialog geöffnet hat, geben Sie im Feld Dateiname bei Bedarf einen eigenen Dateinamen an. Gramps speichert die Berichte automatisch im Persönlichen Ordner. Alternativ geben Sie einen anderen Speicherort an.

Jetzt wählen Sie ein Ausgabeformat aus. Für grafische Berichte unterstützt Gramps das Open-Document-Format, das Sie zum Bearbeiten einfach in OpenOffice ab Version 2.0 öffnen. Benutzen Sie eine ältere OpenOffice-Version, steht auch das alte Writer-Format bereit. Wenn Sie eine Ahnentafel verschicken möchten, eignet sich die Ausgabe als PDF ideal. Alternativ verwenden Sie das XML-basierte SVG-Format für Vektorgrafiken.

Haben Sie sich für ein Ausgabeformat entschieden, kreuzen Sie unter dem Feld Dateiname an, ob die Datei nach dem Erstellen sofort in einem passenden Programm geöffnet werden soll. Unter dem Menüpunkt Stil legen Sie einen Stil für die Beschriftungen der Ahnentafel fest. Mit einem Klick auf den Button Stileditor öffnet Gramps eine Liste mit verfügbaren Stilen, wobei diese Liste nur den Standardstil enthält.

Zum Bearbeiten klicken Sie auf den mittleren Button auf der rechten Seite. Gramps zeigt Ihnen dann eine Liste mit den Formatvorlagen des Stils. Die Formatvorlage AC2-Title regelt das Design der Überschrift der Ahnentafel, die Vorlage AC2-Normal das Aussehen des Textes. Wählen Sie eine der Vorlagen mit einem Klick aus, richten Sie diese über die Reiter Schriftoptionen und Absatzoptionen diesen nach ihren Bedürfnissen ein.

Nachdem Sie Ihre Eingaben zum Stil bestätigt haben, nehmen Sie im entsprechenden Dialog unter den Papieroptionen und Berichtsoptionen weitere Einstellungen zur Ahnentafel vor. Besonders wichtig ist die Anzahl der auszugebenden Generationen, wenn Sie schon viele Generationen eingetragen haben. Mit dieser Zahl gewährleisten Sie die Übersichtlichkeit der Ausgabe. Nachdem Sie alle Angaben gemacht haben, erstellen Sie mit einem Klick auf OK die Datei.

Eine andere Form der Ahnentafel ist die Fächergrafik. In ihr steht die aktive Person auf dem Mittelpunkt eines Halbkreises, und seine Vorfahren ordnen sich nach außen hin an. Beim Erstellen dieses Berichts kommt es allerdings vor, dass bei langen Namen das Ergebnis etwas verschoben aussieht. Daher bietet es sich an, diesen Bericht in einem OpenOffice-Format zu erstellen und das Dokument anschließend nachzubearbeiten.

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