Phishing-Schutz für Konqueror

Das Open Phishing Database Project, das sich zum Ziel gesetzt hat, Informationen über Phishing-Seiten zu sammeln, stellt jetzt für den Webbrowser Konqueror ein Plugin bereit. In einer zusätzlichen Leiste warnt es vor verdächtigen Seiten, die es mit Hilfe der Open-Phishing-Datenbank ermittelt.

Benutzer gelangen meist durch gefälschte E-Mails auf sogenannte Phishing-Seiten. Diese geben sich als Seiten von Web-Anbietern wie eBay oder Online-Banken aus und verleiten den Benutzer zur Eingabe von persönlichen Passwörtern, PINs oder TANs. Dabei imitieren die Phishing-Seiten die Site des Orginalanbieters oft perfekt.

Ein Klick auf die Informations-Schaltfläche der Anti-Phishing-Leiste bei Seiten mit erhöhtem oder hohem Risiko erläutert zudem die Gefahren, die von der Seite ausgehen. Auf der Seite des Projektes unter http://opdb.berlios.de stellt das Open Phishing Database Project Quellpakete und Suse-Binaries zur Verfügung.

Umfangreicher Anti-Phishing-Schutz: Das Plugin des Open Phishing Database Projects liefert neben dem Gefährungsgrad auch Hintergrundinformationen.

KDE-Look für Java-Toolkit Swing

Der Entwickler Sekou Diakite hat erstmals seine Erweiterung "KDE Look and Feel" für Java-Programme vorgestellt, die auf der Swing-Bibliothek basieren. Sie verpasst solchen Anwendungen das gewohnte KDE-Aussehen. Die Technik dahinter ähnelt jener, mit der OpenOffice-Entwickler Jan Holesovsky bereits der Office-Suite den KDE-Look lehrte. Die Bibliothek ermöglicht es außerdem, KDE-Dialoge direkt aus Java-Anwendungen zu nutzen. Interessierte Entwickler finden das Integrationspaket auf der Homepage des Autors unter http://kdelaf.freeasinspeech.org.

Dank KDE-Integration sieht das SwingSet2-Demoprogramm einem echten KDE-Programm zum Verwechseln ähnlich.

Kurz notiert

Das Programmkommitees für die KDE-Konferenz "Akademy", die in diesem Jahr vom 23. bis 30. September in Dublin stattfindet, steht fest: Neben den KDE-Entwicklern Adrian de Groot, Kevin Ottens und Matthias Welwarsky stellen der Intel-Mitarbeiter Keith Packard, Daniel Stone von Freedesktop.org sowie John Cherry für die Open Source Development Labs (OSDL) das Vortragsprogramm zusammen.

Für die Benutzer des KDE-Editors Kate haben die Entwickler unter http://www.kate-editor.org eine zentrale Anlaufstelle geschaffen. Neben Antworten auf häufig gestellten Fragen finden sich dort Anleitungen, die beispielsweise beschreiben, wie der Editor neue Einrückungsstile lernt. Für Entwickler enthält die Seite ein ausführliches Howto zum Einsatz der Editor-Komponente Katepart in eigenen Anwendungen.

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