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K-Splitter

Kaffeine mit neuer Oberfläche

Die Entwickler des beliebten Media-Players Kaffeine (http://kaffeine.sourceforge.net/) haben die Version 0.8 freigegeben. Die Übersichtsseite erhielt ein völlig neues Design, in dem sich einzelne Aufgaben nun über große Schaltflächen erreichen lassen.

Die bislang zum Umschalten zwischen Player, Wiedergabeliste und Digital-TV (DVB) verwendeten Reiter entfallen in Zukunft zugunsten von Schaltflächen am linken Fensterrand. Dieses auch als Ideal-Design bekannte Konzept verfolgen auch der Audio-Player Amarok sowie der KDE-Editor Kate.

Die Entwickler reduzierten zudem massiv die Anzahl der Symbolleisten, um den Player schlank zu halten. Im DVB-Modus ordnet das Programm die Senderliste nun endlich direkt neben dem Player an, sodass das umständliche Umschalten entfällt.

Die Wiedergabeliste ermöglicht es nun, jedem Stück eine Grafik – etwa ein Album-Cover – zuzuordnen. Hierbei stand vor allem die entsprechende Funktion des Audioplayers JuK Pate. Das DVD-Menü erlaubt jetzt Sprünge zu Titeln, Kapiteln und sogar die Auswahl eines speziellen Sichtwinkels, sofern die DVD dies unterstützt.

Der Player beherrscht das Auslesen von Audio-CDs, die er im Ogg- und – bei korrekter Installation von Lame – im MP3-Format abspeichert. DCOP-Scriptern eröffnet ein erweitertes Repertoire an DCOP-Aufrufen zum Zoomen oder zum Abspielen von DVDs neue Möglichkeiten der Fernsteuerung.

kaffeine.png

Die überarbeitete Oberfläche des Media-Players Kaffeine bietet vor allem im DVB-Modus mehr Bedienkomfort.

Drucken soll einfacher werden

Drucken unter Linux hat sich in den letzten Jahren aus der Nische herausentwickelt. Das zeigte auch der Linux Printing Summit, der vom 10. bis 12. April im Schulungszentrum des Druckerherstellers Lanier in Atlanta stattfand. Mit von der Partie waren Druckerhersteller, Distributoren, die Desktop-Projekte Gnome und KDE, unabhängige Software-Hersteller (USVs), Standardisierungsgremien sowie Usability-Experten.

Einigkeit herrschte unter den Teilnehmer darüber, welche Themen derzeit am dringensten ein verstärktes Engagement benötigen: Die Druckerinstallation muss noch einfacher werden, Druckerdialoge in den Applikationen sollen möglichst einheitlich aussehen. Die Teilnehmer erhoffen sich in diesem Punkt Hilfe vom Portland-Projekt, dass an Standards für gängige Desktop-Vorgänge arbeitet. Das OpenUsability-Projekt erarbeitet derzeit Prototypen für einen solchen Dialog.

Darüber hinaus sei es wünschenswert, wenn Anwender bessere Rückmeldungen über Fehler erhielten, so stellte das Plenum fest. In den meisten Fällen verstünden die Anwender die Nachrichten kaum, so die Kritik der anwesenden Experten.

Till Kamppeter von Linux-printing.org beschwerte sich in seinem Vortrag über das Zunehmende Treiber-Chaos, das sich nicht nur in der Datenbank seiner Webseite manifestiere. Ralph Giles, der für die Ghostscript-Entwickler sprach, deutete an, künftig auf einen modularen Postscript- und PDF-Interpreter hinzuarbeiten, um den Code besser wartbar zu machen.

Michael Sweet, einer der Väter des Common Unix Printing Systems (CUPS), stellte die kommende Version 1.2 vor. Einen bis zu zehnfachen Geschwindigkeitszuwachs erreichen die Entwickler hier durch den Support für Domain Sockets. Zusammen mit der neuen LDAP-Unterstüzung soll dies vor allem die Akzeptanz in Unternehmen erhöhen. Auch das neue Web-Interface von CUPS erhielt eine Frischzellenkur und macht dem Anwender die Konfigurationsoptionen einfacher zugänglich.

Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Ausgang des zweitägigen Treffens.

printingsummit.jpg

Circa 40 Teilnehmer diskutierten beim Printing Summit in Atlanta über die Zukunft des Druckens unter Linux.

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