Nach Hause telefonieren

Bisher waren Gnome-Benutzer, die vom Computer aus telefonieren wollten, weitgehend auf Skype angewiesen. Zum einen handelt es sich dabei um eine proprietäre Anwendung, zum anderen fügt sich das Programm nicht besonders gut in Gnome ein.

Abhilfe schafft hier Ekiga, das frühere GnomeMeeting. Es erkennt via STUN [6] eine vorhandene Firewall und passt seine Konfiguration selbständig entsprechend an (Abbildung 3). Das erspart das früher notwendige manuelle Anpassen der Firewall-Einstellungen. Nach wie vor unterstützt Ekiga auch das H.323-Protokoll (NetMeeting) und trägt Kontakte in das Adressbuch von Evolution oder das LDAP-Verzeichnis ein.

Abbildung 3: Ekiga erkennt automatisch eine Firewall und gewährleistet ähnlich wie Skype einen reibungslosen Betrieb.

Grenzenlos schreiben

Wem Vi(m), Emacs und Co. zu schwierig zu bedienen findet, der benutzt GEdit. Seit über einem Jahr arbeiten die Entwickler fieberhaft daran, den Editor bedienerfreundlicher, mächtiger und erweiterbarer zu machen. So ist es nun endlich möglich, Dateien auf entfernten Rechnern zu speichern – bisher musste man sie lokal ablegen und dann manuell auf den Remote-Rechner kopieren. Zudem erhielt GEdit ein mächtiges Gerüst für Erweiterungen. Als sprachen dazu stehen in bester Gnome-Tradition Python und C zur Wahl.

Neue Plugins entfernen Leerzeichen am Zeilenende, kompilieren Quelltexten in beliebigen Programmiersprachen oder bieten eine Tab-Vervollständigung. Selbstverständlich erkennt GEdit Änderungen am Dokument, sofern dieses in der Zwischenzeit mit einem anderen Programm verändert wurde. Die Druckvorschau öffnet kein weiteres Fenster, sondern erscheint im aktuellen. Ähnlich wie Vi(m) oder Emacs bringt GEdit jetzt eine Suche inklusive Syntax-Hervorhebung mit (Abbildung 4). Außerdem warnt GEdit Sie, falls Sie ein Dokument mehrfach öffnen.

Abbildung 4: Neu in GEdit: Per Strg+K starten Sie eine Suche mit Syntax-Hervorhebung.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...