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Neue Hardware

ATI FireGL mit Speicherrekord

Grafikspezialist ATI feiert bei seiner Workstation-Serie FireGL eine Premiere: Der Hersteller verbaut auf dem Board des Topmodells V7350 ein volles GByte an GDDR3-Grafikspeicher. Die professionelle Zielgruppe, die extensives CAD oder DCC (Digital Content Creation) betreibt – letzteres etwa in der Spiele- oder Filmproduktion – berappt für das üppige Speicheraufkommen nebst neuer R520-GPU stolze 1700 Euro.

Die für OpenGL in Version 2.0 optimierten Treiber für die PCI-Express-Karte (http://www.ati.com/products/fireglv7350/index.html) bietet ATI für Linux und Windows an, egal ob 32- oder 64-Bit-System.

Unter der dick aufgetragenen Kühlung der ATI V7350 verbirgt sich unter anderem 1 GByte Speicher.

Linux Screen Reader für Sehbehinderte

IBM hat eine frühe Alpha-Version des Linux Screen Readers (LSR) für den Gnome-Desktop zum Download freigegeben. Die Anwendung dient zur Transformation von Bildschirminhalten für andere Ausgabemedien, anfangs für IBMs hauseigene Text-to-Speech-Technologie ViaVoice.

Der LSR ist in Python geschrieben und nutzt das Assistive Technology Service Provider Interface (AT-SPI) des Gnome-Desktops, um System-Events für seine Zwecke umzumodeln. Eine Erweiterung der für die Transformation zuständigen Skripte ist erwünscht. So ruft IBM etwa dazu auf, Definitionen für Braille-Geräte beizusteuern. Die Skriptbasis dafür sei bereits vorhanden.

IBM will neben der Testversion in Kürze eine Anleitung für Entwickler veröffentlichen. Zuddem steht für den LSR ein Forum (http://www.alphaworks.ibm.com/tech/lsr) zur Verfügung.

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