VoIP schnurlos mit AVM

DSL-Modem, WLAN-Router, DECT- und VoIP-Telefon in einem Gerät – diese Integrationsleistung hat AVM mit dem FT 7150 D verwirklicht. Die Basistation vereint auf der Fläche einer CD-Hülle die genannten Funktionen. Das DECT-Mobilteil erledigt Anrufe per VoIP oder Festnetz, ohne den PC zu benötigen. Verbindung mit der Außenwelt nimmt das Gerät via DSL oder optional über das Festnetz auf. Dabei erkennt das FT 7150 D automatisch, ob ein analoger oder ISDN-Anschluss zugrunde liegt. Bei DSL-Verbindungen akzeptiert das Multifunktionsgerät auch ADSL2+-Anschlüsse.

Die Datenverbindung erfolgt über LAN und WLAN (802.11b/g, "802.11g++" mit 125 Mbit/s). Zur Datensicherheit setzt das FT 7150 D auf eine bereits werksseitig aktivierte WPA-Verschlüsselung nebst individuellem Kennwort. Als USB-Host eingesetzt, bindet die Box Speicherstick, Drucker oder Festplatten im Netzwerk ein. Sämtliche Einstellungen erfolgen über den Browser – das gilt auch für die Pflege des Telefonbuchs.

AVM (http://www.avm.de) bietet das FT 7150 D im Laufe des Jahres über Netzbetreiber und Provider an.

Der Mobiltelefon-Router FT 7150 D von AVM integriert Fritzbox-Funktionen in ein DECT-Telefon.

Küchenhelfer mit Pfeffer

Dass beim einem Linux-basierten Tablet-PC mit dem Namen "Pepper Pad" die Verbindung zur Küche nahe liegt, hat sich offenbar der US-Küchenausstatter Salton gedacht und eine Kooperation mit dem Entwickler des Multimedia-Geräts vereinbart.

Erstmals im Jahr 2004 vorgestellt, hat das Pepper Pad (http://www.pepper.com) Anfang 2006 eine Überarbeitung zur Version "Plus" erfahren. Das drückt sich in einer größeren Festplatte (30 GByte), eine aktuellen WLAN-Version (802.11g), Bluetoth-Unterstützung sowie verbesserten Akkus ausdrückt. Die Auf Kernel 2.6.13 und GTK+ basierende Software-Ausstattung hat sich um WMA/WMV-Codecs und UPnP (Universal Plug and Play) vermehrt.

Ansonsten bietet das Pad ein 8,4-Zoll-TFT-Display mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Eine Intel Xscale-CPU mit 624 MHz und ein Multimedia-Chip des Typs Intel 2700G können auf 256 MByte SDRAM zugreifen. Der 2700G ist dabei für Hardware-beschleunigte Grafik zuständig. Die Bedienung erfolgt über eine Tastatur.

Als Küchenhelfer allein wäre das Pepper Pad zum Preis von rund 850 US-Dollar etwas kostspielig. Salton (http://www.saltoninc.com) sieht das Gerät deshalb mehr als Steuerelement für ein vernetztes Haus der Zukunft. Die Infrarot-Funktionen etwa steuern entsprechend ausgerüstete Geräte wie den Fernseher oder die Stereoanlage, WLAN sorgt für Internet-Zugang im ganzen Haus, auf der Festplatte lagren Musik und Filme. Pepper bietet Entwicklern Zugang zur Software und dem modifiziertem Linux-Quellcode des Pads unter http://www.pepper.com/linux.

Das Linux-basierte Pepper Pad dient dem Liebhaber moderner Wohnkultur als elektronischer Begleiter.

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