Zweite Beta-Version von KOffice 1.5

Das KOffice-Team hat die neue Beta-Version der kompakten KDE-basierten Office-Suite freigegeben. Seit der letzten Beta flossen mehr als 1 500 Verbesserungen in die Software ein. Nun erhoffen sich die Macher zusätzliche Hinweise auf Fehler und Probleme. KOffice 1.5 gilt als Meilenstein in der Entwicklung der Programmkollektion, da es erstmals den von der OASIS spezifizierten OpenDocument-Standard als natives Dateiformat verwendet.

Als weiterer Glanzpunkt der Beta-Version gilt die verbesserte Charting-Engine KChart, die das Darstellen von Diagrammen ermöglicht. Die neue Version, wie die vorhergehende eine Code-Spende der schwedischen Firma Klarälvdalens Datakonsult AB, implementiert auch das Charting nach den Vorgaben des OpenDocument-Formats und bietet einige neue Darstellungstypen.

Zusätzlich beschleunigten die Entwickler der integrierten Bildbearbeitungs-Software Krita einige Operationen nachhaltig. Dazu zählen das Laden großer Bilder, das Rendern komplexer Grafiken sowie das Erzeugen von Gradienten und Vorschauen bei Effekten. Auch das erstmals mit KOffice veröffentliche Projektplanungs-Tool KPlato weist einige grundlegende Änderungen in der Benutzerschnittstelle sowie in den internen Berechnungsroutinen auf.

Die aktuelle Beta liegt im Quellcode sowie in Form von Paketen für Suse 9.3 und 10.0, Kubuntu Breezy Badger und Dapper Drake sowie Debian Sid zum Testen bereit. Als Einstieg für Tester empfiehlt sich die Ankündigung auf http://www.koffice.org.

Die neue KOffice-Beta kommt mit einer verbesserten Charting-Engine.

KOffice 2 Design: Sieger steht fest

Der Gewinner des KOffice GUI-Wettbewerbs, den die Macher der Büro-Suite für KDE vor geraumer Zeit ausgerufen hatten, heißt Martin Pfeiffer. Das Preisgeld in Höhe von 1 000 Euro stellte ein anonymer Spender für genau diesen Zweck bereit.

Auch die anderen Beiträge würdigte die Jury aus KOffice-Entwicklern: Insgesamt sei ein Trend zu einem Paletten-basierten Interface deutlich erkennbar. Diese vor allem aus Adobe-Produkten und dem NextSTEP-Betriebssystem bekannt gewordene Technik wollen die Entwickler in die kommende Version 2.0 von KOffice hineintragen.

Einige Ideen ließen sich nicht unmittelbar umsetzen, jedoch seien grundlegend andere Herangehensweisen beim Thema Office-Workflow explizit gewünscht, so begründete die Jury ihrer Entscheidung. Alle Einsendungen zeigten das Bestreben, außerhalb der gewohnten Paradigmen einer Office-Suite zu denken. Die Einsendungen unterliegen der GPL-Lizenz und stehen unter http://www.koffice.org/competition/ zur Einsicht bereit.

Unkonventionelle Ideen sollen KOffice einfacher bedienbar machen und den Workflow verbessern.

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