Musik professionell schneiden

Bei Soundtracker (http://www.soundtracker.org/) handelt es sich um eine Schnitt- und Editierlösung für Audio-Samples im XM- und MOD-Format. Die Entwickler ließen sich von Klassikern wie dem DOS-FastTracker oder dem Amiga-Derivat Protracker inspirieren.

Ein Tracker-Programm erlaubt dem Musiker, Klangstücke auf verschiedenen Tonspuren zu arrangieren und damit zu einem Gesamtwerk zu kombinieren. Einzelne Passagen lassen sich schneiden, zudem können Tempo und Tonhöhe manipuliert werden. Soundtracker blendet bei Bedarf auch einzelne Spuren aus oder arrangiert sie neu.

Das Ergebnis der Arbeit speichert der Benutzer wahlweise als XM- oder MOD-Datei oder exportiert es in eine WAV-Datei. Die gängigen komprimierten Formate Ogg Vorbis oder MP3 finden derzeit keine Unterstützung. Die aktuelle Version 0.6.8 beherrscht neben OSS und ESD auch die Sound-Ausgabe via SDL und beseitigt eine Reihe kleinerer Fehler. Außerdem bietet der Sample-Editor mit den Funktionen Trim und Crop weitere Möglichkeiten, ein Sample nachzubearbeiten.

Ein Vierkanal-MOD stellt für den Audio-Editor Soundtracker keine besondere Herausforderung dar.

Immer im Takt

Das gute alte Metronom bekommt mit Gtick (http://www.antcom.de/gtick/) jetzt digitale Konkurrenz. Das Gnome-Programm liegt jetzt in der Version 0.3.9 vor und besticht durch eine übersichtliche Oberfläche: Mit wenigen Klicks lassen sich Geschwindigkeit, Lautstärke und Taktart einstellen.

Vier Taktarten gibt Gtick vor, weitere definiert der Anwender selbst. Außerdem können für jeden Taktart individuelle Einstellungen getroffen werden. Wer eine optische Taktanzeige präferiert, aktiviert einen Laufbalken im oberen Fensterbereich von Gtick. Darüber zeigt ein Fortschrittsbalken an, in welchem Bereich des Taktes der Musiker sich befindet.

Ein besonderer Vorteil von Gtick ist die Option, beim Starten und Beenden des Metronoms zusätzlich Befehle auszuführen. Damit kann der Benutzer beispielsweise gleich die gewünschte musikalische Begleitung aus der Konserve starten.

Mit dem digitalen Metronom Gtick gibt es keine Entschuldigung mehr, wenn man aus dem Takt kommt.

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