Home / LinuxUser / 2006 / 05 / Distribits

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(195 Punkte bei 6 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Distribits

Linux am Limit

Lange war es still um die Performance-optimierte Distribution Yoper (http://www.yoper.com). Jetzt hat das Entwicklerteam um Tobias Gerschner eine erste Beta-Version von Yoper 2.2 in die freie Wildbahn entlassen. In den letzten Monaten haben die Entwickler das System komplett überarbeitet: Die distributionseigenen Skripte wurden neu geschrieben, der Installer bekam einen neuen Aufbau. Die Hardware-Erkennung übernahmen die Entwickler vom Live-System Kanotix.

Yoper basiert auf Kernel 2.6.15, nutzt X.org 6.8.2 für die grafische Oberfläche und bringt mit KDE 3.5 einen aktuellen Desktop mit. Der Philosophie folgend, dass es für jeden Zweck nur ein Programm gibt, weist das System eine eingeschränkte Software-Auswahl auf.

Die aktuelle Yoper-Beta lässt sich über die Yoper-Homepage sowie einige Spiegelserver herunterladen und besteht aus lediglich einem CD-Image.

Kurz notiert

Das chinesische Unternehmen Menglan beginnt laut Washington Post (http://www.iht.com/articles/2006/03/15/bloomberg/sxlaptop.php) im Mai mit dem Verkauf eines preiswerten Laptops, auf dem Linux installiert ist. Zielgruppe sind Bewohner ländlicher Gebiete in China gedacht, für die ein herkömmlicher PC zu teuer wäre. Der Longmeng ("Drachentraum") getaufte Rechner kostet umgerechnet etwa 155 Euro. Er bringt ein DVD-Laufwerk mit und fällt bei einem Gewicht von rund 500 Gramm mit 17 x 14 Zentimeter sehr klein aus. Das Unternehmen verbaut eine in China entwickelte CPU, den Godson II, dessen Leistung einem Pentium III entspricht. Menglan plant, innerhalb des nächsten Jahres 100 000 Geräte abzusetzen.

Terra Soft Solutions hat Yellow Dog Linux 4.1 (http://www.yellowdoglinux.com) zum Download freigegeben. Die PowerPC-Distribtion läuft auf entsprechender Apple-Hardware, basiert auf Kernel 2.6.15 und bringt die Desktops KDE 3.4.2 und Gnome 2.10 mit. X.org liegt in Version 6.8.2 bei. Yellow Dog Linux besteht aus vier CDs, deren ISO-Images auf der Homepage des Herstellers zum Download bereit liegen.

Greg Ley hat sein Buch The Complete Free BSD zum freien Download für den privaten Gebrauch freigegeben. Das Buch eignet sich für Einsteiger und Kenner von FreeBSD gleichermaßen. Bei gewerblicher Nutzung des Werkes fällt eine Gebühr von 20 US-Dollar pro Kopie an. Unter http://www.lemis.com/grog/Documentation/CFBSD/book.pdf.gz finden Sie eine PDF-Version des Buches, die Quellen gibt es ebenfalls auf der Homepage des Autors.

Der amerikanische Computer-Händler Dell (http://www.dell.com) liefert eine Reihe seiner Workstations ab sofort mit einem vorinstallierten Red Hat Enterprise Linux aus. Es handelt sich dabei um die Modelle Dell Precision 670n, Dell Precision 470n und Dell Precision 380n. Die Preise liegen zwischen 879 und 1629 Euro. Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Firmen. Dell gewährt auf die Hardware drei Jahre Support, Red Hat auf das installierte System ein Jahr.

Der Distributor Linspire (http://www.linspire.com) überlegt, sein kostenpflichtiges Software-Angebot auch auf Ubuntu auszudehnen. Im Gespräch ist ein Client für das Linspire-eigene Click and Run-Warehouse (CNR). Der Client integriert sich über Apt ganz normal ins System und fordert den Benutzer nach 15 Tagen auf, ein Abonnement für CNR abzuschließen. Für den Service fällt voraussichtlich eine jährliche Gebühr von 20 US-Dollar an, die den Zugriff auf den Shop und kostenlose Programme beinhaltet. Kommerzielle Programme wie Win4Lin oder StarOffice schlagen extra zu Buche.

Der Distributor Xandros (http://www.xandros.com) bringt seine Distribution in Zusammenarbeit mit der Firma Avanquest in die Regale deutscher Einzelhändler. Zugleich gab Xandros die Verfügbarkeit der deutschen Version der Business Edition von Xandros 3.1 bekannt. Diese führt mit Hilfe von Crossover Office Windows-Programme aus, bringt ein eigenes Antiviren-Programm mit und erlaubt das Authentifizieren gegenüber Windows Primary Domain Controller und einem Active Directory Server. Xandros Linux Business Edition ist im Handel zu Preisen ab 109 Euro erhältlich. Die Open Circulation Edition der Distribution findet sich auf der aktuellen LinuxUser-Heft-CD.

Version 3.0.1 des Diskettenrouters Fli4l (http://www.fli4l.de) beseitigt einige Fehler der Ende letzten Jahres erschienen Version 3.0. Fli4l erlaubt das Einrichten eines ISDN-Routers auf einem älteren Rechner. Mit Hilfe von Erweiterungen lässt sich der Router um Server-Funktionen erweitern. Alle Plugins funktionieren mit der aktualisierten Version, wenngleich diese zuweilen Konflikte meldet.

Gentoo (http://www.gentoo.org) hat Version 2006.0 erreicht. Die wichtigste Änderung ist der neue Installer, der das Einrichten des Systems erleichtert und mit der x86-Live-CD mitkommt. Gentoo 2006.0 enthält die Desktops KDE 3.4.3, Gnome 2.12.2 und XFCE 4.2.2. Als Compiler verwendet das aktuelle Gentoo GCC 3.4.4 und steht für die Architekturen x86, Alpha, AMD64, HPPA, IA64, PPC, PPC64 und Sparc64 bereit. Zur Installation gibt es ISO-Images für eine universelle Installations-CD, eine Live-CD und für ein Minimalsystem.

Der langjährige Debian-Entwickler und LinuxTag-Organisator Martin Schulze tritt von seiner Position als Debian-Releasemanager für Debian Stable zurück. Als Grund nennt er Probleme und mangelnde Bereitschaft zur Kooperation zwischen den Mitarbeitern der Distribution.

Das neue Installationsprogramm für Debian (http://www.us.debian.org/devel/debian-installer) macht Fortschritte. Der Installer ist für die nächste Version von Debian gedacht und erledigt die Installation bei einem auf Kernel 2.6.15 basierenden System. Zum Erkennen der Hardware verwendet das Programm Udev. Die gesamte Installation läuft jetzt einschließlich Konfiguration ohne Neustart ab. Eine grafische Oberfläche für den Installer gibt es noch nicht.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 46 Punkte (3 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...