Skolelinux

Nach nur einem Release Candidate ist die Version 2.0 von Skolelinux (http://www.skolelinux.org) erschienen. Die auf Debian Sarge basierende Distribution richtet sich an Schulen sowie andere Bildungseinrichtungen und bringt zahlreiche Programme für den Schulunterricht mit. Das Software-Repertoire erscheint allerdings nicht ganz taufrisch: So liegen OpenOffice 1.1.3, Firefox 1.0.4 und Thunderbird 1.0.2 bei.

Die Installation verlangt lediglich das Beantworten von vier Fragen und bietet die Varianten Kommunikationsserver, Thin Client, Arbeitsplatzrechner oder Einzelplatzrechner an. Nutzerdaten legt das Setup zentral auf einem Server ab, sofern ein solcher im Netz verfügbar ist. Auf diesem landen dann auch die privaten Daten der User.

Für die anfallenden Administrationsarbeiten kommt das Web-Frontend Webmin zum Einsatz. Das System besteht aus einer CD, die für x86- und PowerPC-Systeme auf der Homepage von Skolelinux zum Herunterladen bereit liegt.

Ubuntu ohne Ende

Die kommende Version von Ubuntu Linux (http://www.ubuntu.com) erhält als erste Support für fünf Jahre, um sie auch für Firmen und Betreiber von Servern interessant zu machen. Aus diesem Grund haben sich die Entwickler entschieden, den Erscheinungstermin von April auf Juni 2006 zu verschieben und die Distribution entsprechend 6.06 zu nennen.

Nach Aussage von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth erfüllt das bestehende System zwar bereits die Spezifikationen, die Developer verwenden die zusätzliche Zeit aber für die Fehlersuche. Auch die Zertifizierung nach der Linux Standard Base 3 ist geplant.

Mit dieser Version rückt die Integration von asiatischen Gebietsschemata in den Mittelpunkt, insbesondere für Chinesisch, Koreanisch und Japanisch. Möglicherweise schafft es auch XFCE durch das spätere Release noch in die Hauptdistribution. Auch die Integration von KDE 3.5.2 ist möglich, wenn es denn rechtzeitig erscheint.

Für den Linux-Tag, der vom 3. bis 6. Mai in Wiesbaden stattfindet, planen die Ubuntu-Entwickler am 6. Mai einen "Ubuntu Love Day". An diesem Tag findet eine Unterkonferenz statt, die verschiedene Aspekte der Entwicklung von Ubuntu zum Thema hat. Die Eröffnungsrede hält Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth persönlich.

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