Neue Hardware

01.04.2006

WLAN-Router für drin und draußen

Mit Meshnode hat das deutsche Unternehmen Saxonia (http://www.saxnet.de) einen WLAN-Router auf Linux-Basis vorgestellt, der sich auch für den Einsatz im Freien eignet. Eine Besonderheit am Meshnode ist seine Fähigkeit, Access-Points (AP) für die Kommunikation zwischen Funkzellen zu verbinden, ohne dass eine Verkabelung der einzelnen APs nötig ist. Für den Outdoor-Einsatz hat der Hersteller ein Aluminium-Gehäuse gewählt, das extremen Witterungsbedingungen trotzt, wasserdicht ist und Temperaturen von -30 bis +60 Grad aushält.

Der Meshnode unterstützt die Funkstandards 802.11a, b und g. Er wurde für den professionellen Einsatz entwickelt und eignet sich unter anderem für die Verbindung zwischen zwei Gebäuden oder für ein flächendeckendes WLAN-Angebot. Bei der Ausstattung an Hardware hat der Benutzer diverse Konfigurationsmöglichkeiten, etwa was die Anforderungen an die Wetterfestigkeit betrifft. Einzelne Komponenten sind austauschbar, etwa die WLAN-Karte, was Zukunftssicherheit verspricht. Der Preis hängt von der Konfiguration ab – eine Basisversion ist für rund 500 Euro zu haben.

Das Debian-basierte Betriebssystem sitzt beim Meshnode auf einer Compact-Flash-Karte und belegt dort nach dem derzeitigen Entwicklungsstand 59 MByte. Das im Meshnode eingesetzte Betriebssystem gibt es auf der zugehörigen Projektseite (http://meshnode.org) zum Herunterladen.

Der für den Außeneinsatz vorgesehene WLAN-Router Meshnode ist für die Montage am Mast gerüstet.

Externe Gehäuse mit USB und Firewire

Im Aluminium-Design hat Sharkoon die neuen Modelle seiner Laufwerksgehäuse der Swift-Case-Serie gestaltet. Zum bislang vorhandenen USB-Anschluss hat der Hersteller nun eine Firewire-Schnittstelle hinzugefügt. Die erweiterten Anschlüsse sieht Sharkoon als ideale Besetzung für den systemübergreifenden Datenaustausch zwischen Windows-, Mac- und Linux-Systemen.

In die verschiedenen Boxen passen alle gängigen Festplatten in den Größen 2,5, 3,5 und 5,25 Zoll. Beim 2,5-Zoll-Modell ist ein Firewire-Anschluss vorgesehen, bei den Gehäusen für die dickeren Platten je zwei.

Im Lieferumfang sind Handbuch, USB-Kabel, Netzteil, Montageschrauben und Schraubendreher enthalten. Beim kleinen 2,5-Zoll-Modell legt Sharkoon eine Tragetasche bei, dagegen kommen die 3,5- und das 5,25-Zoll-Gehäuse mit einem Aluminium-Standfuß.

Das Gehäuse für die 2,5-Zoll-Version kostet 30 Euro, je 44 Euro wandern für die beiden größeren Modelle über den Ladentisch (http://www.sharkoon.com).

Alu-Garagen für externe Platten: Die neuen Gehäuse von Sharkoon.

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