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K-Splitter

KDE-Verein wählt erstmals Technische Arbeitsgruppe

Die Mitglieder des KDE e.V., der Dachorganisation des KDE-Projektes, wählten erstmals sieben Delegierte für eine Technische Arbeitsgruppe. Die Gruppe koordiniert künftig die Bemühungen verschiedener Entwickler und unterstützt sie bei ihrer Arbeit. Außerdem übernimmt sie die Aufgaben des Release-Koordinators, in dem sie Umfang und Veröffentlichungszeitpunkt für neue KDE-Versionen festlegt.

Die vom Verein beschlossene Charter für die Gruppe sieht vor, dass alle Entscheidungen in einem transparenten Prozess stattfinden, und diese die Beschlüsse gut dokumentiert. Über Mailing-Listen finden die Diskussionen öffentlich statt.

Die Arbeitsgruppe besteht aus sieben erfahrenen Projektmitgliedern, zu deren bekanntesten wohl Konqueror-Autor David Faure und der bisherige Release-Koordinator Stephan Kulow gehören. Die Wahl gilt vorerst für ein halbes Jahr. Sollte sich die Gruppe bis dahin als Erfolg erwiesen haben, finden Neuwahlen im Jahresrythmus statt.

KOffice 1.5 in den Startlöchern

Das KDE-Team hat die erste Beta-Version von KOffice 1.5 freigegeben. Die neue Version enthält die erste stabile Version des Datenbanktools Kexi sowie die Projektverwaltung KPlato. Mit dem OASIS Open-Document-Format als Standardformat in den Programmen KWord, KSpread und KPresenter will das Team den Dokumentenaustausch mit OpenOffice und anderen zum zukünftigen ISO-Standard kompatiblen Programmen vereinfachen.

Unter dem Codenamen "Kross" liefert KOffice 1.5 außerdem erstmals eine universelle Scripting-Schnittstelle, die in dieser Version Python- und Ruby-Skripte unterstützt. Ein Dialog für die Auswahl einer passenden Dokumentenvorlage zählt ebenfalls zu den Neuheiten. Zudem vermelden die Entwickler eine verbesserte Barrierefreiheit: Durch Sprachausgabe und die Möglichkeit zum mausfreien Steuern erlaubt KOffice körperbehinderten Menschen einen einfacheren Zugang.

Das Grafikprogramm Krita unterstützt nicht nur die Farbräume CMYK und RGB, sondern bringt auch eine eine Vielzahl verschiedener Farbpaletten mit. Mit den neuen Layern bekommt der Anwender noch mehr Freiheit beim Gestalten von Grafiken. Zudem erlaubt die Software eine Genauigkeit von 16 statt sonst 8 Bit pro Farbe. Das schafft unter Linux bisher nur der Gimp-Ableger Cinepaint.

Binärpakete für die KOffice-Beta liegen für Debian Sarge und Sid sowie für Kubuntu und SUSE vor. Zusätzlich gibt es Klik-Pakete. Auf welchen Distributionen letztere funktionieren, beschreibt das Klick-Wiki unter http://klik.atekon.de/wiki/index.php/KOffice-1.5.0_DistroTable.

Die aktuelle Krita-Version, Teil der ersten KOffice-Beta übertrifft in der Farbtiefe mit 16 Bit viele andere Linux-Anwendungen.

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