K-Splitter

Chemie-Software Kalzium ausgezeichnet

Der Entwickler Carsten Niehaus erhielt für sein Programm Kalzium (http://edu.kde.org/kalzium/) den mit 750 Euro dotierten Intevation Förderpreis für Freie Software der Universität Osnabrück. Die Software erlaubt dem Benutzer, das Periodensystems auf verschiedenen Wegen zu erkunden. Der 26-jährige angehende Lehrer erhielt den Preis für seine Bemühungen um das Programm, das er als Chemie-Student im Rahmen des KDE-Edutainment-Projektes entwickelte.

Die aktuelle Version in KDE 3.5 zeigt anhand des Periodensystems beispielsweise das Entdeckungsjahr eines Elementes oder den Aggregatszustand für eine gewisse Temperatur an. Änderungen stellt es auf Wunsch animiert dar. Darüber hinaus liefert Kalzium interessante Hintergrundinformationen zu jedem Element sowie eine Ansicht des Isotopenzerfalls.

Den Erfolg des Programmes schlägt sich auch in der Tatsache nieder, dass nicht nur Schüler und Studenten die Software zum Lernen einsetzen, sondern auch Lehrende an Universitäten und Forschungsinstituten den Autor bereits um neue Features baten.

Umfangreichen Simulationsmöglichkeiten erleichtern das Lernen. Sie zählen zu den großen Stärken des Chemieprogramms Kalzium.

Amarok 1.4 zum Testen freigegeben

Das Team um den freien Audioplayer Amarok hat erste Beta der Release 1.4 freigegeben. Der Nachfolger von "Airborne" hört auf den Namen "Fast Forward" und unterstützt nun das WMA-Format von Microsoft, das AAC/MP4-Format von Apple sowie das Realmedia-Format.

Fast Forward erweitert zudem die Liste der kompatiblen Audio-Player. Beherrschte sein Vorgänger nur Apples iPod, so wartet die Beta der neuen Version mit Support für iRiver-Geräte und generische MP3-Player auf.

Die Amarok-Entwickler bitten darum, das neue Release zu testen. Kubuntu-Benutzer können dazu die angebotenen Binärpakete verwenden. Nutzern anderer Distributionen steht das Programm im Quellcode zum Selberbauen oder ganz bequem – mit dem tagesaktuellen Entwicklerstand – als Klik-Paket unter http://klik.atekon.de/ bereit.

Weiterer Vorteil der letzteren Variante: Klik legt das Programm parallel zur existierenden Amarok-Installation ab, sodass Fehler in der Beta den täglichen Audio-Genuss nicht trüben.

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