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K-Splitter

HAL-basierter Device-Manager für KDE

Kubuntu-Maintainer Jonanthan Ridell hat eine KDE-Anwendung entwickelt, die die aktuelle Konfiguration des Rechners sowie den Zustand der Hardware aus dem Hardware Abstraction Layer (HAL) ausliest.

Doch nicht alle Distributionen setzten bereits auf den HAL. Wer das Programm ausprobieren will, muss vorher prüfen, ob der Dienst hald läuft und ob die Python-Pakete für KDE und den D-Bus-Dienst installiert sind.

Der HAL-Manager für KDE zeigt detaillierte Informationen über die Hardware.

KTorrent 1.2 unterstützt UPnP

Die neue Version 1.2 des Bittorrent-Clients KTorrent vom Team um die Autoren Joris Guisson und Ivan Vasic stellt über eine Serie von Release-Kandidaten neue Features zum Testen vor.

Das über Plug-ins erweiterbare Programm bietet in der neuen Version eine bequeme, aber nicht unkritische Funktion an: Statt der Möglichkeit, bestimmte IP-Adressen gezielt zu blockieren, kommt die UPnP-Funktion Besitzern von DSL-Routern entgegen. Das Bittorrent-Protokoll benötigt eine ganze Reihe von Ports, die der Router direkt an den PC des Nutzers weiterleiten muss, um einen effizienten Upload im Austausch zu ermöglichen. Wer seinen Router nicht entsprechend konfiguriert hat, wird mit niedriger Download-Priorität gestraft.

Benutzer die einen UPnP-fähigen DSL-Router einsetzen, beauftragen die neue KTorrent-Version, die Ports selbstständig beim Router zu beantragen – eine aufwändige Konfiguration entfällt. Das UPnP-Feature ist allerdings nur für den privaten Gebrauch empfehlenswert – im Firmeneinsatz lassen sich darüber Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgehen.

Dank Absprache mit dem Router lädt KTorrent ungebremst die aktuelle Distribution herunter.

Kurz notiert

Die neue Multimedia-Architektur, von den Entwicklern bislang M<+>2<+>M genannt, firmiert künftig unter dem Namen Phonon. Sie dürfte den aRts-Soundserver ablösen, der nicht länger aktiv betreut wird. Die neue Architektur setzt auf bestehende Implementierungen wie GStreamer oder NMM und hat unter anderem eine einfachere Nutzung dieser Komponenten für KDE-Anwendungen zum Ziel. Die Entwickler erhoffen sich auch, durch die Konsolidierung die Zahl der Hardware-Konflikte stark zu reduzieren.

Bei einem Treffen zwischen OpenSync- und KDE-Entwicklern in Amsterdam nutzten die Teilnehmer die Zeit, um die KDE-Integration des vormals unter dem Namen MultiSync bekannten OpenSync voranzutreiben. Zu den Zielen des Projektes zählt die Unterstützung des unter Mobilfunkherstellern zum De-Facto-Standard ernannten SyncML-Formats, mit dem die meisten Handys ihre Daten mit dem Computer austauschen. Mit Erscheinen dieses Heftes soll eine erste Beta-Version von OpenSync mit Unterstützung für KDE 3.5 verfügbar sein.

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