Update leicht gemacht

Michael Vogt hat für Ubuntu einen Update-Manager (https://lists.ubuntu.com/archives/ubuntu-devel/2006-January/014700.html) entwickelt, der unerfahrenen Benutzern den Umstieg auf eine neue Ubuntu-Version erleichtern soll.

Nach Erscheinen einer neuen Ubuntu-Version meldet der Update-Manager dem Benutzer die neue Version, lädt dann alle notwendigen Informationen aus dem Netz und passt die Datei /etc/apt/sources.list an. Anschließend holt der Update-Manager die neuen Pakete von einem Ubuntu-Server und installiert sie. Die Einstellungen des Benutzers bleiben davon unberührt. Der Update-Manager soll rechtzeitig zur neuen Ubuntu-Version "Dapper Drake" fertig sein.

Administrators Toolbox

Die Live-CD Grml http://www.grml.org ist unter dem Namen "Winterschlapfn" in Version 0.6 erschienen. Grml basiert auf Knoppix, zielt auf Systemadministratoren und wartet vor allem mit Programmen zur Systemkonfiguration und Datenträgerwartung auf. Das System verfügt über eine vorkonfigurierte zshell, bash ist ebenfalls vorhanden. Neben Kernel 2.6.15, den die Entwickler unter anderem für die Unterstützung von ReiserFS, Speakup und SquasFS gepatcht haben, wartet "Winterschlapfn" mit einer neuen Hardware-Erkennung und der Möglichkeit auf, das System so zu starten, dass keine Zugriffe auf die Festplatte erfolgen. Letzteres ermöglicht forensische Untersuchungen mit Hilfe der Programme foremost und sleuthkit. Mit der Boot-Option swspeak startet der Screenreader Speakup auch ohne Hardware-Synthesizer. Das neu entwickelten Programms grml2USB hilft dabei, das Live-System auf einem USB-Datenträger zu installieren und grml2hd kopiert es auf die Festplatte.

Wer auf eine grafische Oberfläche nicht verzichten mag, startet mit dem Befehl grml-x wm-ng ein X-Windowsystem mit dem Windowmanager Fluxbox. Zusätzlich steht mit Grml-small eine stark abgespeckte Variante von Grml zur Verfügung, die nur etwa 50 MByte groß ist und auf eine CD im Visitenkartenformat passt.

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