Liebes Tagebuch…
Wordpress installieren und anpassen
Bilder und sonstige Extras
Ein Bild sagt auch in einem Blog mehr als 1000 Worte. Über die Upload-Schnittstelle unter Upload laden Sie Bilder hoch lassen sie auf Wunsch gleich skalieren. Wesentlich eleganter erledigt diese Aufgabe aber das Plugin IImage Browser (siehe Kasten "Nützliche Plug-ins für Wordpress"), das mit erheblich mehr Features aufwartet als das nackte Wordpress.
Ebenso müssen Sie nicht zwingend ihre Postings direkt über Wordpress verfassen, denn wie andere Blogging-Systeme hat auch Wordpress eine offene Schnittstelle dafür. Auf diese Weise verfassen Sie Beiträge direkt auf Ihrem Rechner, etwa mit BloGTK [6], und veröffentlichen sie dann per Mausklick.
Wer lieber ohne Zusatz-Software auskommen möchte, schickt einfach eine E-Mail an Wordpress. Dazu richten Sie zunächst eine geheime E-Mail-Adresse ein und teilen diese Wordpress unter OptionenSchreiben mit. Das Skript wp-mail.php kümmert sich auf dem Server darum, eingegangene E-Mails in Postings zu verwandeln. Um es nicht ständig von Hand aufzurufen, richten Sie am besten einen Cronjob ein oder benutzen das Plugin WP-Cron (siehe Kasten "Nützliche Plug-ins für Wordpress").
TIPP
Wenn Sie eine E-Mail-Adresse einrichten, die als Eingang für Beiträge dient, sollten Sie diese Adresse unbedingt geheim halten. Denn es gibt in Wordpress keinen Mechanismus, um den Absender zu überprüfen.
Spammer ausperren
Das Problem unerwünschter Beiträge kommt bei Blogs aus gleich drei Richtungen auf den Betreiber zu:
- Kommentare
- Trackback
- E-Mail-Adressen
Wer die Kommentarfunktion in den Optionen aktiviert, bekommt früher oder später Besuch von Bots, die die Kommentarfunktion für Werbung missbrauchen. Von sich aus bietet Wordpress mehrere Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Im einfachsten Fall zeigt es Einträge, die bestimmte Schlüsselworte enthalten, nicht an. Da sich Spammer jedoch beim Erfinden neuer Schreibweisen recht kreativ zeigen, schützt diese Funktion nur eingeschränkt. Zudem verhindern Sie unter Umständen auch sinnvolle Kommentare.
Am effektivsten schützen Sie sich vor Spam, indem Sie Kommentare moderieren. Wordpress informiert Sie dabei über jeden neuen Eintrag, den Sie dann explizit genehmigen oder löschen. Müllt Sie ein Bot völlig zu, haben Sie alternativ die Möglichkeit, nur angemeldeten Benutzern zu erlauben, Ihre Beiträge zu kommentieren. Das erhöht zwar die Hürde für Besucher, hält aber auch die Qualität des Blogs hoch, ohne ständig die Kommentare überprüfen zu müssen.
Eine weitere Spamschutzmaßnahme stellen die so genannten Captchas dar. Wer einen Kommentar verfasst, muss in ein zusätzliches Eingabefeld Buchstaben und Zahlen aus einer automatisch generierten, verzerrten Grafik eingeben. Dazu existieren zwar Wordpress-Plugins, aber der Beitrag unter [10] beweist, dass sich der Aufwand kaum lohnt.



