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Abseits des Mainstreams

Nicht ganz alltägliche Sound-Anwendungen

Suche

Um überhaupt Musik zu hören, klicken Sie auf das Symbol mit dem Schraubenschlüssel und wählen Change Station. Im daraufhin erscheinenden Dialog wählen Sie den Reiter Search. Sie können nach einem Künstlernamen oder nach einem bestimmten Genre suchen. In der Grundfunktion ist Similar Artist Radio aktiv. Tippen Sie hier einfach den Namen einer Band oder einer Sängerin ein und klicken Sie auf Listen Now, startet der Player die Wiedergabe. Möchten Sie nach einem Genre suche, wählen Sie mit einem Klick auf Similar Artist Radio den Eintrag Tags aus, tippen einen Suchbegriff ein (zum Beispiel "Blues") und wählen dann Go. Last.fm zeigt darauf eine Liste von Genres an. Aus dieser wählen Sie das gewünschte aus und klicken auf Listen Now. Die Suche nach Jazz-Fusion brachte allerdings im Test als ersten Song ein Lied von Frank Sinatra.

Abbildung 3: Die grafische Oberfläche von Last.fm ist Geschmacksache – die abgespielte Musik auch.

Eine erweiterte Suchfunktion bietet die Last.fm-Webseite. Hier geben Sie in einer Suchmaske gleichzeitig mehrere Künstlernamen ein. Als Resultat zeigt Ihnen die Webseite einen Button mit der Aufschrift Play Music Like These Artists an, der auf eine URL beginnend mit lastfm:// verweist. Kopieren Sie diese URL in die Zwischenablage und wählen Sie anschließend über einen Klick auf das Schraubenschlüssel-Symbol den Eintrag Enter Station Address aus. Hier fügen Sie die neue URL ein und klicken auf OK, um 30 Sekunden aus dem gewählten Stück anzuhören. In den Tests hat dieses Feature jedoch nicht zuverlässig funktioniert. Der Player spielte teilweise alles mögliche ab, nur nicht die URLs, die er hätte abspielen sollen. Überhaupt kamen bei einigen Titeln Zweifel an den Versprechen von Last.fm auf. So führt die Website zum Beispiel zahlreiche Songs von Guns n' Roses auf, auch die Suche nach der Band verlief erfolgreich, doch nach dem entscheidenden Klick auf Listen Now dröhnte ein Stück von Herbie Hancock aus den Lautsprechern.

Fazit:

Das Konzept von Last.fm überzeugt auf den ersten Blick, an der Wirksamkeit bestehen jedoch noch Zweifel. Auch störte es den Autoren, dass Last.fm immer nur Musik spielte, die wie seine Lieblingsband klang, aber nie seine Lieblingsband selbst. Sieht man von der Installation ab, lohnt ein Blick auf Quodlibet unbedingt. Gerade bei Sammlungen von mehreren Tausend Songs, findet die Jukebox sehr schnell das gewünschte Lied.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


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LinuxUser 06/2012

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