Sound Surround
Mehrkanalton mit Linux
Problembehebung
Bei der internen Soundkarte traten im Test bei Ubuntu Probleme mit DVDs auf, die auch über eine DTS-5.1-Tonspur verfügen. MPlayer benutzte dann als Codec hwac3 [hwac3] AC3/DTS pass-trough S/PDIF. Das ist zwar genial für alle, die einen externen DTS-Verstärker sowie eine Soundkarte mit S/PDIF-Ausgang besitzen. Unsere Onboard-Karte blieb allerdings stumm. Lediglich die Menüeinträge mit Stereo-Sound und die Tonspuren für die Kommentare des Regisseurs und der Hauptdarsteller waren hörbar. Vermutlich liegt das Problem an der fehlenden DTS-Unterstützung von libavcodec unter Ubuntu. Bei Suse Linux trat der gleiche Fehler nicht auf, da sowohl Xine als auch MPlayer gar nicht erst versuchten den DTS-Sound abzuspielen, sondern liba52 als Codec benutzten. Allerdings weigerte sich MPlayer unter Ubuntu auch mit der Option -ac a52 jeglichen Sound abzuspielen.
Immer wieder für Verwirrung sorgen die Switches für den Vierkanal-Modus und zum Vertauschen von Lautsprechern. Überprüfen Sie hier bei DVDs, dass diese deaktiviert sind. Für MP3s und andere Songs in normalem Stereo müssen Sie die Schalter hingegen umstellen, damit der Sound aus allen Lautsprechern tönt.
Glossar
LFE
Low Frequency Enhancement. Abkürzung für den oft auch als Subwoofer bezeichneten Basslautsprecher.



