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Liebe Grüße

Grußkarten gestalten mit KreetingKard

01.02.2006 Ob Sie der Familie Feiertagsgrüße zukommen lassen wollen oder die daheim gebliebenen mit persönlichen Urlaubspostkarten beglücken möchten – KreetingKard hilft Ihnen dabei weiter.

Nicht nur Weihnachten und Neujahr bieten eine gute Gelegenheit, lieben Freunden einen persönlichen Gruß per Post zu senden. Mit Urlaubsbildern direkt von der Digikam fallen auch Ihre Feriengrüße besonders individuell aus. Das kleine KDE-Programm KreetingKard hilft Ihnen bei der individuellen Gestaltung von Ansichts- und Grußkarten.

Installation

Auf der KreetingKard-Homepage [1] finden Sie das Tool in der aktuellen Version 0.7.1 als Quelltext und als Klik-Datei [2] für OpenSuse 10, Kanotix und CPX-Mini [3]. Die Klik-Datei ist – die Installation des Klik-Clients vorausgesetzt – schnell aufgespielt.

Benutzer anderer Distributionen installieren das Programm aus dem Quelltext. Dazu laden Sie von der Programm-Homepage [4] das Quelltextarchiv KreetingKard-0.7.1.tar.gz herunter und entpacken diese Datei mit einem Programm wie ark oder dem Befehl tar -xzvf KreetingKard-0.7.1.tar.gz. Nach dem Wechsel in das neu entstandene Verzeichnis KreetingKard-0.7.1. erzeugen Sie mit dem Befehl make -f Makefile.cvs die Vorlagen für die Makefiles und das Konfigurationsskript configure.

Ein Aufruf von ./configure schließlich erzeugt die Makefiles, ein make übersetzt den Quelltext. Nach der Installation des Programms und der Vorlagen mit einem als Benutzer Root eingegebenen make install starten Sie das Programm mit dem Befehl KreetingKard &.

Ein erster Gruß

Nach dem Start präsentiert sich das Programm mit einer aufgeräumten Oberfläche. Links neben dem Arbeitsbereich befindet sich eine Seitenleiste, in der Sie zwischen der Auswahl der Vorlage, dem Editor und dem Adressbuch wechseln. Als erstes gilt es, eine Vorlage für die Karte auszuwählen. Out-of-the-box bringt KreetingKard ausschließlich japanische Postkarten als Vorlage mit (Abbildung 1).

Abbildung 1: KreetingKard kann seine japanische Herkunft nicht verbergen.

Das Hintergrundbild mit der japanischen Postkarte läßt sich leicht entfernen: Sie klicken dazu die Seite mit dem Hintergrundbild an und wählen dann Edit | Erase Image aus dem Menü. Da das Dateiformat von KreetingKard auf XML basiert, können Sie mit einem Texteditor wie Kate oder Nedit auch eine eigene, leere Vorlage erstellen.

Eine leere Postkarte ungefähr im Format A6 mit zwei Seiten erzeugen Sie mit dem XML-Quelltext aus Listing 1. Sie speichern diesen Text in einer Datei mit der Endung .kk, beispielsweise vorlage.kk, damit KreetingKard ihn erkennt.

Listing 1

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<KreetingKard version="0.2.0" >
 <Paper width="379" x="0" y="0" height="567" imageprint="1" selected="1" />
 <Paper width="567" x="0" y="0" height="379" imageprint="1" />
</KreetingKard>

Anschließend öffnen Sie die soeben erzeugte Vorlage in KreetingKard und finden dort eine leere Karte mit zwei Seiten vor. Auf dieser platzieren Sie nun verschiedene Elemente.

Abbildung 2: Texte und Bilder lassen sich frei auf den Karten platzieren.

KreetingKard bringt Werkzeuge für Textfelder, Bilder, Adressen, Adressaten und Postleitzahlen mit. Die Felder für die Adressdaten füllt das Programm später mit Daten aus dem integrierten Adressbuch.

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LinuxUser 03/2012

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