Aufmacher Artikel

01.01.2006

Damn Small Linux – die Distribution für die Scheckkarte kommt auf dieser Heft-CD gleich doppelt zum Einsatz. Einmal bootet der Datenträger die schlanke Distribution als Live-System, zum anderen hat sie ihren Auftritt in unserem Artikel über den VMware Player, mit dem Sie nicht nur fertige Betriebssystem-Images abspielen, sondern mit etwas Know-How auch selber erstellen.

Mehr dazu, wie Sie die Heft-Distribution richtig einsetzen, lesen Sie in unserem Artikel ab Seite 10. Im Verzeichnis LinuxUser/vmplayer/ auf der Heft-CD haben wir für Sie nicht nur die fertigen Images zusammengepackt, sondern auch den VMware Player für Linux dazugelegt (Abbildung 1). Im Heft lesen Sie auf Seite 8, was Sie beim Einsatz des Players beachten sollten.

Abbildung 1

Abbildung 1: Der VMPlayer erlaubt gefahrloses Testen von Systemen unter Linux. Mit einem Trick modifizieren Sie den Player so, dass Sie auch Images erstellen.

Firefox, Thunderbird und OpenOffice – alle großen Projekte stehen entweder kurz vor einem wichtigen neuen Release oder haben diesen gerade erreicht. Mit dem aktuellen LinuxUser erhalten Sie einen Überblick und die brandaktuelle Software mit auf der Heft-CD.

Office kompakt

Das freie Büropaket OpenOffice enthält alles, was sie für die tägliche Arbeit brauchen. Mit der eben erschienenen Version 2.0 verbesserten die Entwickler vor allem die Performance und erweiterten die Funktionen. Beachten Sie dazu auch den Artikel über das Datenbank-Modul OpenOffice Base ab Seite 66 (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Das neue Datenbank-Modul von OpenOffice tritt als Alternative zu Access an.

Als Anwender profitieren Sie von einer stark überarbeiteten Benutzeroberfläche, die noch besser der menschlichen Ergonomie entspricht. Mit über 80 MByte stellt allerdings der Download der Software selbst für DSL-Nutzer eine zeitraubende Angelegenheit dar.

Schauen Sie einfach ins Verzeichnis LinuxUser/openoffice/ auf der Heft-CD nach. Dort finden Sie neben der Linux-Variante auch die Windows-Version. So statten Sie auch einen Microsoft-PC mit dem freien Office-Paket aus.

Sicher surfen

Mit dem Firefox setzen bereits viele Anwender auf eine schlanke und vor allem sichere Alternative zum Internet Explorer. Mit der Version 1.5 stehen beim Browser einige wesentliche Neuerungen an: Schnelleres Rendering und aufgeräumte Oberfläche versprechen einmal mehr höheren Bedienkomfort für Sie.

Aufgrund der terminlichen Überschneidung schaffte es die Beta 2 auf die Heft-CD. Sie bietet im wesentlichen alle Funktionen der finalen Version, die kurz vor Druckabgabe dieses Heftes noch erschien. Über den internen Update-Mechanismus bringen Sie den Firefox von der Heft-CD auf den neusten Stand, wobei Sie nicht die komplette Software herunterladen müssen.

Im Verzeichnis LinuxUser/firefox/ auf der Heft-CD liegen die Binärpakete für Linux und auch wieder für Windows. So surfen Sie auch unter Windows mit dem gewohnten Komfort und den gleichen Features, wie unter dem freien Betriebssystem.

Mailboxen im Griff

Das Pendant zum Firefox, der Mail-Client Thunderbird, steht ebenfalls vor einem wichtigen Entwicklungsschritt (Abbildung 3). Mit der kommenden Release erwarten den Anwender Neuerungen an zentralen Komponenten der Software: Junk-Filter, Rendering und Zugriff auf POP- und IMAP-Server durchliefen einen intensiven Entwicklungszyklus und warten nun mit mehr Stabilität und Performance auf.

Abbildung 3

Abbildung 3: Der Mail-Client Thunderbird bietet Schutz vor Spam und Viren bei ausgezeichnetem Bedienkomfort auf allen unterstützten Plattformen.

Möchten Sie diesen Mail-Client in der aktuellen Version auch auf Ihren Rechner aufspielen, dann greifen Sie zur Heft-CD und wechseln einfach in das Verzeichnis LinuxUser/thunderbird/.

Termine im Griff

Setzen Sie bevorzugt die Software aus der Mozilla-Familie ein, haben wir ein besonderes Highlight für Sie auf der Heft-CD in dieser Ausgabe: Die Kalender-Software Sunbird ergänzt – ähnlich dem Mozilla-Kalender – die Standalone-Anwendungen Firefox und Thunderbird mit einer umfangreichen Terminverwaltung.

Bei dieser Release, die sie noch nicht im produktiven Einsatz betreiben sollten, legen die Entwickler vor allem Feedback auf zum Zugriff auf WebDAV-Kalender-Ressource und die Stabilität des neuen Datenbank-Backends. Wollen Sie einen ersten Blick auf die Features werfen, dann schauen Sie in den Ordner LinuxUser/sunbird/ auf der Heft-CD. Dort finden Sie das Programm mit allen notwendigen Bestandteilen.

Grafiktabletts ansteuern

Arbeiten Sie viel mit Freihandzeichnungen, kommen Sie um den Einsatz eines Grafiktabletts kaum herum (Abbildung 4). Setzen Sie allerdings auf die Treiber im aktuellen Kernel, erleiden Sie mit Sicherheit Schiffbruch: Diese unterstützen keine neueren Hardware-Modelle und alte nur sehr unzureichend.

Abbildung 4

Abbildung 4: Aktuelle Grafiktabletts, wie dieses Wacom Graphire4, laufen unter Linux nur mit den Treibern von der Heft-CD.

Abhilfe schaffen in dieser Situation die Treiber, die Sie auf der Heft-CD im Verzeichnis LinuxUser/tablets/ finden. Sie stammen aus dem Linux-Wacom-Projekt (http://linuxwacom.sourceforge.net).

Wie gut diese Module funktionieren und mit welchen Anwendungen sie gut zusammenarbeiten, erfahren Sie in dieser Ausgabe ab Seite 91. Dort beweisen sie im Zusammenspiel mit Inkscape und Gimp ihre Fähigkeiten.

Tip a friend    Druckansicht beenden Bookmark and Share
Kommentare