Home / LinuxUser / 2006 / 01 / Vier Notebooks im Test

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Vier zum Mitnehmen

Vier Notebooks im Test

01.01.2006 Linux ist auf Notebooks nach wie vor nicht unproblematisch, spezielle Notebook-Chipsätze machen dem Kernel das Leben schwer. Welche aktuellen Geräte Sie einfach mitnehmen können, verrät Ihnen dieser Artikel.

Notebooks stellen das Betriebssystem vor viele Herausforderungen: Die Chipsätze und Grafik-Adapter unterscheiden sich meist gravierend von den Modellen, die in herkömmlichen Desktop-PCs eingesetzt werden. Zudem müssen die Stromsparfunktionen von Prozessor und Peripherie dazu beitragen, das Notebook möglichst lange vom Stromnetz unabhängig am Leben zu erhalten. Die Redaktion untersuchte daher vier aktuelle Notebooks von Acer, Dell, Faet und Samsung auf ihre Linux-Tauglichkeit.

Die Geräte sind darauf ausgelegt, einen herkömmlichen Desktop-PC zu ersetzen – dementsprechend war eine Auflösung von mehr als 1024x768 Pixel die Grundvoraussetzung. Zudem sollten die Notebooks über einen DVD-Brenner und eine große Festplatte verfügen.

Für den Test führte die Redaktion eine Standard-Installation von Suse Linux 10 auf den Notebooks von Acer, Dell und Samsung durch – das Faet VX.4/Z7100VP wurde bereits vorinstalliert geliefert. Um die 3D-Funktionalität mit Tuxracer überprüfen zu können, installierten wir auf dem Dell Latitude D810 und dem Samsung X50 den proprietären ATI-Treiber und auf dem Faet-Notebook den proprietären Treiber von Nvidia.

Die Akkulaufzeit ermittelten wir mit Hilfe des Tipptesters: Dabei handelt es sich um ein Servo, das zunächst 30 Sekunden lang mit 60 Anschlägen pro Minute eine Taste drückt, dann 30 Sekunden pausiert. Nach fünf Durchläufen gibt es eine Pause von 4:30 Minuten, dann wiederholt sich der Ablauf. Damit wird der mobile Betrieb im Zug oder Flugzeug simuliert, bei dem typischerweise keine großen Texte verfasst, sondern nur Dokumente redigiert werden. Die ermittelten Werte finden Sie zusammen mit der Ausstattung der Notebooks in der Tabelle "Vier Notebooks".

Acer Travelmate 4652LMi

Abbildung 1: Das Acer Travelmate 4652LMi ist nicht nur das günstigste Notebook im Test, sondern hielt auch am längsten ohne Steckdose durch und ist damit der Testsieger.

Die Beschreibung der Notebook-Produktpalette ist auf der Homepage des Herstellers ist gelinde gesagt verwirrend und nichtssagend: Sie können mit der 4650-Serie die "Konnektivität für Ihre sich stets erweiternde Business-Welt" erweitern, mit der Serie 4600 hingegen "zeigen Sie Ihre Führungsposition" und mit der Serie 4150 "bauen Sie Ihren Geschäftsvorteil aus" . Wer das Notebook nicht geschäftlich nutzen möchte, den verweist die Website auf die deutlich weniger leistungsfähige Aspire-Serie. Brauchbarere Informationen über die Ausrichtung der einzelnen Modelle gibt es aber auch dort nicht. Der künftige Kunde muss schon die technischen Datenblätter einzeln abrufen und vergleichen – eine Übersichts- oder Vergleichsfunktion wie etwa Dell bietet Acer nicht.

Das Acer Travelmate 4652LMi ist mit rund 1250 Euro Kaufpreis das günstigste Centrino-Notebook im Test und erstaunlich gut ausgestattet: Das Display weist eine Auflösung von 1400x1050 Pixel auf und ist 15 Zoll groß, der Pentium-M-Prozessor hat immerhin 1,73 GHz Taktfrequenz und der austauschbare DVD-Brenner verarbeitet sämtliche DVD-Formate inklusive zweilagigen DVD+R. Das einzige Problem des Laufwerks: Stand das Notebook nicht eben auf einem Schreibtisch, sondern etwas schräg nach rechts geneigt, schaffte es die Feder nicht, die Laufwerksschublade zu öffnen. In dem Fall müssen Sie die Schublade von Hand herausziehen, um das Medium herauszunehmen.

Günstig, aber gut

Die 80-GB-Festplatte hat einen Parallel-ATA-Anschluss, nur Samsung verbaut in dem mehr als doppelt so teuren X50 eine SATA-Festplatte. Auch auf einen teuren Grafik-Chip von ATI oder Nvidia hat Acer verzichtet – damit eignet sich das Travelmate nicht für aufwändige 3D-Spiele wie Quake oder Unreal, auf Tuxracer brauchen Sie dank der 3D-Unterstützung des im Chipsatz integrierten Grafik-Adapters aber nicht verzichten. Einen externen Monitor können Sie entweder über den DVI- oder den VGA-Ausgang anschließen – allerdings unterstützt der Grafik-Adapter keinen Dual-Head-Betrieb, Sie können also lediglich das gleiche Bild wie auf dem Display am Monitor duplizieren.

Bei Tastatur und Maus ging Acer eigene Wege: So ist die Tastatur leicht geschwungen, was ein ergonomischeres Schreiben erlauben soll. Leider hat Acer die Gelegenheit genutzt und die Taste für die spitzen Klammern und die Pipe auf die andere Seite der Tastatur verlegt – dies stört insbesondere Anwender, die normalerweise auf einer herkömmlichen PC-Tastatur schreiben und daher jedes mal neu die Taste suchen müssen. Auch der Cursor-Block ist nicht abgesetzt, sondern mit zwei Tasten mit Währungssymbolen verziert – die aber genau wie die vier Zusatztasten oberhalb der Tastatur keinerlei Scan Code liefern und damit unbenutzbar sind. Das Touchpad als Mausersatz hingegen glänzte als einziges im Testfeld mit einem Mausrad zwischen den beiden Tasten, das nicht nur vertikal, sondern auch horizontal scrollt.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1464 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...