Home / LinuxUser / 2006 / 01 / Das Beste aus dem freien VMware Player machen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

VMware gratis

Das Beste aus dem freien VMware Player machen

01.01.2006 Der VMware Player, die eingeschränkte Version der VMware-Software, ist kostenlos – und lässt sich beinahe wie die Vollversion nutzen: Sie können auf existierende virtuelle Maschinen leicht ein neues Betriebssystem aufspielen.

Mit dem kostenlosen Vmware-Player lassen sich virtuelle Maschinen öffnen, die mit der Vollversion Vmware Workstation erzeugt wurden – jedoch keine neuen erstellen. Der kostenlose Vmware-Player eignet sich so ideal zum Verteilen von kompletten Linux-Systemen. LinuxUser wird diese Methode künftig nutzen, um Ihnen Linux-Distributionen vorzustellen – mit dem Vorteil, dass Sie diese schnell und risikolos (ohne Festplattenpartitionierung und Installation eines Bootloaders) begutachten können. In dieser Ausgabe finden Sie den Ressourcen-Minimalisten Damn Small Linux auf der Heft-CD (siehe Artikel ab S. 10).

Vmware-Player installieren

Nach Installation des RPMs von der Heft-CD müssen Sie den VMware-Player konfigurieren. Rufen Sie dazu als Root vmware-config.pl auf. Das Konfigurationsskript kompiliert einige zusätzliche Kernelmodule: Dazu müssen die Kernel-Quellen sowie der GNU-C-Compiler Gcc installiert sein. Nach Akzeptieren der Lizenz ist es normalerweise ausreichend, stets mit der [Eingabe]-Taste die Standardeinstellungen zu übernehmen. Wenn Sie die Meldung Enjoy -- the VMware team. sehen, haben Sie die Konfiguration erfolgreich abgeschlossen. Um die virtuelle Maschine mit Damn Small Linux von der Heft-CD zu starten, kopieren Sie zunächst das Verzeichnis LinuxUser/vmplayer/vmplayer-dsl auf Ihre Festplatte und öffnen Sie die Datei dsl.vmx im Vmware-Player.

Vwware-Player als Vollversion

Wenig bekannt ist, dass Sie den Vmware-Player fast uneingeschränkt wie die Vollversion nutzen können: Auf bestehenden virtuellen PCs können Sie neue Software installieren – bis hin zum neuen Betriebssystem: Eine beliebige bestehende virtuelle Maschine dient so als Basis für ein neues virtuelles System. Auf dem mit Damn Small Linux bespielten virtuellen PC von der Heft-CD können Sie mit wenigen Handgriffen ein anderes Betriebssystem Ihrer Wahl installieren. Alles, was Sie dazu benötigen, ist eine bootfähige Installations-CD oder ein ISO-Image derselben. Der Kasten "Vmware-Player nutzen wie die Vollversion" erläutert die Details.

Vmware-Player nutzen wie die Vollversion

So installieren Sie ein neues Betriebssystem auf eine bereits vorliegende virtuelle Maschine: Legen Sie die Installations-CD oder DVD in Ihr Laufwerk. Starten Sie Vmware-Player und öffnen Sie die virtuelle Maschine von der Heft-CD (bitte das Verzeichnis vorher auf die Festplatte kopieren). Klicken Sie sofort, während das BIOS des virtuellen PC lädt, auf das Fenster der Players und drücken Sie [Esc]. Vmware-Player fragt Sie dann, von welchem Laufwerk Sie booten möchten. Wählen Sie CD-Rom Drive. Installieren Sie Ihr neues System auf die Partition /dev/hda1 beziehungsweise partitionieren Sie die Platte /dev/hda neu. Für das Booten eines Iso-Images ersetzen Sie in der Datei dsl.vmx im Verzeichnis der virtuellen Maschine

ide1:0.fileName = "auto detect"
ide1:0.deviceType = "cdrom-raw"

durch

ide1:0.fileName = "Pfad/zum/Image
"
ide1:0.deviceType = "cdrom-image"

Booten Sie die virtuelle Maschine durch eine Klick auf PlayerTroubleshootReset neu. Die Installation verläuft nun wie auf einem normalen PC.

Die Vollversion von VMware ermöglicht es, Snapshots von Gesamtzuständen des virtuellen PCs zu erstellen, beispielsweise um nach Update eines Softwarepakets zum ursprüglichen Zustand zurückkehren zu können. Wenn Sie über genügend Plattenplatz verfügen, ist das auch ohne die Snapshot-Funktion der Vollversion möglich: Duplizieren Sie einfach das Verzeichnis der virtuellen Maschine, während diese ausgeschaltet ist.

Glossar

virtuelle Maschinen

Ein Softwareprogramm, das einen kompletten PC "nachstellt". Es emuliert die einzelnen Hardware-Komponenten (BIOS, CPU, Festplatte, Grafik-, Sound- und Netzwerkkarte). Installierte Betriebssyssteme merken nichts von dem "Betrug". Die Vorteile: Zum einen nimmt das virtuelle System keinen Einfluss auf Ihr wirkliches Betriebssystem. Zum anderen ist die emulierte Hardware innerhalb des virtuellen PCs stets exakt identisch – unabhängig davon, auf welcher Hardware der Emulator läuft.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1408 Hits
Wertung: 55 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...