Home / LinuxUser / 2006 / 01 / Damn Small Linux auf Live-CD

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Verdammt, ist die klein

Damn Small Linux auf Live-CD

01.01.2006 Dank seines geringen Ressourcenverbrauches ist Damn Small Linux die ideale Distribution für betagtere Rechner. Eine grafische Oberfläche und eine Vielzahl an Programmen bieten für fast jeden Zweck das richtige Werkzeug.

Der schonende Umgang mit Systemressourcen steht bei der Entwicklung von Damn Small Linux [1]– kurz DSL – (Abbildung 1) ganz oben auf der Roadmap: Die auf Debian basierende Distribution kommt schon mit einer 486er-CPU und 16 MByte Hauptspeicher zurecht. Ist der Hauptspeicher mindestens 128 MByte groß, lässt sich die Distribution alternativ komplett aus diesem betreiben – mit verblüffendem Ergebnis: Die Ladezeiten von Programmen bewegen sich dann durchweg im Bereich weniger Sekunden.

Eine breite Palette vorinstallierter Programme bietet für viele Zwecke das richtige Werkzeug. Möchten Sie auf gewohnte Applikationen wie Open Office nicht verzichten, bietet DSL ein umfangreiches Online-Repository, das mehrere hundert Pakete enthält. Fluxbox [2] und Joe's Window Manager Jwm [3] stellen die grafische Oberfläche.

Abbildung 1: Daß eine vollwertige Linux-Distribution nicht immer mehrere Gigabyte groß sein muss, beweist DSL.

Anlasser

Da es sich bei DSL um eine Live-Distribution handelt, ist eine Installation nicht erforderlich. Es genügt, den Rechner bei eingelegter Heft-CD neu zu starten. Vergewissern Sie sich vorher, dass im BIOS das CD/DVD-Laufwerk in der Boot-Reihenfolge an erster Stelle steht. Am Boot-Prompt stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, das System beim Start zu beeinflussen. Die wichtigsten dieser so genannten Cheat Codes im Überblick:

  • dsl vga=normal – Video Safe Mode
  • dsl toram – lädt die gesamte Distribution in den Hauptspeicher (min. 128 MByte erforderlich)
  • dsl xsetup – startet beim Booten die Konfiguration der Grafikumgebung (Xvesa)
  • dsl lang=<de|us|fr> – legt das Tastaturlayout fest
  • dsl dma – aktiviert DMA für alle Laufwerke
  • dsl 2 – startet die Distribution im Textmodus

Die aufgeführten Codes lassen sich auch kombinieren. Die Anweisung dsl lang=de toram lädt beispielsweise das deutsche Tastaturlayout und kopiert die komplette Distribution in den Hauptspeicher. Die vollständige Liste der Cheat Codes erreichen Sie über [F2] und [F3] beim Systemstart.

Installation auf die Festplatte

Die Installation von DSL auf der auf die Festplatte gestaltet sich dank diverser Tools und Skripte unproblematisch.

Sofern noch keine Linux-Partition auf dem Rechner existiert, erstellen Sie diese mit cfdisk. Rufen Sie dazu das ATerminal auf, und werden Sie mit der Eingabe von sudo su zum User root. Danach starten Sie das textbasierte Formatierungsprogramm.

Die Systempartition sollte mindestens 500 MByte umfassen, die Auslagerungspartition etwa 200 bis 300 MByte. Nach dem Partitionieren folgt die Deklaration des Swap-Speichers mit den Aufrufen mkswap /dev/Partition , und swapon /dev/Partition . Die Installation des Systems starten Sie mit dsl-hdinstall. Das Skript fragt alle relevanten Parameter sequentiell ab und richtet danach das System inklusive des Bootmanagers eigenständig ein.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

5859 Hits
Wertung: 72 Punkte (5 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Thomas Leichtenstern

Thomas Leichtenstern

CD/DVD-Redakteur


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...