Home / LinuxUser / 2006 / 01 / Buchtipp

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
01.01.2006

Verständnis für Writer und Co

Das OpenOffice-Buch von Tobias Berndt 2.0 hat es zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt geschafft: Mehr oder minder pünktlich zum Erscheinen der neuen Version der freien Office-Suite. Die beiliegende CD enthält die PrOOo-Box von Openoffice.org 2.0 – der Just-in-Time-Strategie geschuldet allerdings nur als Release Candidate 1. Zusatztools wie Java und Wörterbücher für die Rechtschreibhilfe sind bei der PrOOo-Version ebenfalls dabei.

Als Bedienungsanleitung mit Beispielen für die OpenOffice-Komponenten Writer, Calc, Impress, Draw und das Datenbankmodul Base gibt sich das Buch solide und ausführlich. Selbst die Installation unter den jeweiligen Betriebssysteme Linux, Windows und Mac OS X ist beschrieben. Der Pflichtteil, die Grundbegriffe zu den Anwendungen, fällt gut verständlich aus. Als Kür dürfen zum einen Übungen zur Tabellenkalkulation Calc und strategische Überlegungen zu einzelnen Aufgaben angesehen werden. Letztere gelten dann etwa der Planung und den nötigen Ingredenzien für eine gelungene Präsentation mit Impress.

Einsteiger und auch Umsteiger von Microsoft-Office bedient Tobias Berndt gleichermaßen. Wer bereits mit vorangegangenen OpenOffice-Ausgaben gearbeitet hat, wäre allerdings für eine kurze Auflistung der markanten Neuerungen in 2.0 dankbar gewesen.

Ein auffallender Mangel ist, dass Berndt die Einführung des Opendocument-Formats von OASIS nicht würdigt. In den einführenden Seiten hätte diese zentrale Neuerung zwischen den Erklärungen zu Open-Source-Lizenzen und der Historie des Programms ausreichend Platz gefunden.

Tobias Berndt OpenOffice.org 2.0 O'Reilly ISBN 3-89721-381-8 410 Seiten, 25 Euro http://www.oreilly.de

Dünne Installationsanleitung

Der Millin-Verlag hat ein kleines Paket mit Suse Linux 10.0 in der frei verfügbaren OSS-Variante geschnürt. Das Büchlein mit rund 70 Seiten und eingeklebter DVD verspricht rasche Installation und einen schnellen-Linux-Start.

Der Datenträger enthält neben der Download-Distribution das Verzeichnis drittanbieter/Software. Hier finden sich unter anderem Realplayer, Adobe Reader, Flash sowie der Flugsimulator Flightgear. Für alle, die der Open Office 2.0 Beta nicht trauen, ist Version 1.1.5 des Büroprogramms dabei. Die HTML-Seiten auf der DVD bieten ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit denen die Installation der zusätzlichen Pakete gut von der Hand geht. Auch die OpenSuse-Variante SUPER ist als ISO-Image mit dabei, der Anwender muss es selbst auf CD brennen.

Daneben hat der Verlag noch verschiedene Dokumentationen auf den Datenträger gepackt, die im Internet frei erhältlich sind – beispielsweise ein Gimp-Handbuch und SelfHTML. Die Anleitung für Linux From Scratch dürfte für die Zielgruppe der Einsteiger allerdings wenig interessant sein.

Das Handbuch geizt nicht mit Screenshots. Der Text dagegen ist äußerst knapp gefasst und lässt den Neuling stellenweise im Stich: Das Thema Partitionierung beispielsweise handelt ein knapper Abschnitt ab, der weder Gerätenamen noch Dateisystemtypen erklärt. Doch gerade der Umgang mit Partitionen ist für viele Linux-Einsteiger komplett neu. So einfach eine Suse-Installation vonstatten geht: Das Erstellen der Partitionen ist der einzige Schritt, an dem der Anwender innehalten und nachdenken sollte. Schlimmer noch: Hier kann er Schaden anrichten und Daten sowie installierte Betriebsysteme unbrauchbar machen. Zwar fordert das Büchlein gleich zu Beginn den Leser auf, seine Daten zu sichern, an dieser Stelle aber fehlt jegliche Warnung.

Allein mit dieser Anleitung sollte sich kein Linux-Anfänger an die Installation wagen. Ein erfahrener Anwender oder ein umfassenderes Linux-Buch gehört zusätzlich in Reichweite.

Bernd Kretschmer, Nicolaus Millin Suse Linux 10.0 OSS Millin-Verlag ISBN 3-938626-02-X 72 Seiten, 12,95 Euro http://www.millin.de

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

299 Hits
Wertung: 46 Punkte (3 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 1 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...