Schreibstube
Endlich fertig: OpenOffice 2.0
Fazit
Der Schwerpunkt der neuen OpenOffice-Version liegt eindeutig auf der verbesserten Interoperabilität mit Microsofts Office-Paket. Hier hat das Programm große Schritte nach vor gemacht. Damit gingen Änderungen an der Benutzeroberfläche einher, die den Umstieg von der Konkurrenz erleichtern sollen. Allerdings wird sich der eine oder andere OpenOffice-Nutzer angesichts der vielen Änderungen und Umstellungen ärgern.
Das neue Datenbankprogramm Base leidet noch unter Kinderkrankheiten, zeigt aber vielversprechende Ansätze. Hier darf man gespannt auf die nächsten Versionen sein. Ein echtes Highlight ist die erweiterte PDF-Funktionalität. OpenOffice 2.0 wird damit zum leistungsfähigen Werkzeug für die Erstellung von PDF-Dokumenten und Formularen.
Die wichtigste Änderung stellen sicher die neuen Dateiformate dar. Hier setzen die Entwickler auf Offenheit und demonstrieren, dass sie ihre Nutzer nicht über Dateiformate an sich binden wollen.Dem Anwender versprechen die Formate nur Gutes: Langfristige Lesbarkeit, problemfreien Datenaustausch und Freiheit bei der Software-Auswahl. Insgesamt ist den Entwicklern mit OpenOffice 2.0 ein großer Wurf gelungen. Dieses Office-Paket kann alles besser als sein Vorgänger, und dass muss ja bei einem Fünfjährigen auch so sein.
Infos
[1] Spekulationen um die Verschiebung: http://www.heise.de/newsticker/meldung/64883
[2] Staroffice: http://de.sun.com/products/software/star/staroffice
[3] OpenOffice: http://de.openoffice/
[4] Duden-OpenOffice-Paket: http://www.duden.de/index.php?/produkte/produkte.php?nid=&isbn=3-411-06433-1
[5] OpenDocument: http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument
[6] OpenDocument und WordML im Vergleich: http://madpenguin.org/cms/?m=show&id=5304
[7] OpenOffice Preview: http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/01/061-openoffice



