Home / LinuxUser / 2005 / 12 / Endlich fertig: OpenOffice 2.0

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Schreibstube

Endlich fertig: OpenOffice 2.0

01.12.2005 Ein gutes Jahr nach dem ersten Blick auf eine frühe Entwicklerversion ist OpenOffice 2.0 endlich fertig. Jetzt muss das als Microsoft-Klon verrufene Paket zeigen, was wirklich in ihm steckt.

Es hätte so schön werden können: Das Projekt OpenOffice feiert am 13.10.2005 den fünften Geburtstag und veröffentlicht zur Feier des Tages Version die lange erwartete Version 2.0. Statt dessen wurde die Veröffentlichung nochmals verzögert, was zu allerlei Verschwörungstheorien Anlass gab [1]. Nun ist es endlich soweit. Wir stellen die besten Neuerungen für Office-Anwender vor.

Offen oder mit Stern?

Wie schon in den vorherigen Versionen dient die gleiche Codebasis von OpenOffice als Ausgangspunkt für zwei Produkte: StarOffice 8.0 wird von der Firma Sun als kommerzielle Software vertrieben [2], OpenOffice 2.0 ist als freie Software kostenlos erhältlich [3]. Die Unterschiede betreffen dabei nicht das Office-Paket selbst ,sondern Suns bunte Beigaben wie Schriften, Templates und Clipart.

Des weiteren liefert Sun eine deutsche Rechtschreibprüfung mit, bisher für viele ein wichtiges Kaufargument. Allerdings soll es hier neben der nachträglich installierbaren freien Variante bald eine weitere Alternative geben: Der Duden-Verlag kündigte ein Paket aus OpenOffice 2.0 und einer Duden-Rechtschreibprüfung an. Zwar lässt sich diese nur in Writer einsetzen, dafür aber auf Windows, Linux und später auch auf dem Mac [4]. OpenOffice 2.0 erhält damit sozusagen eine offizielle deutsche Rechtschreibhilfe.

Dateiformate

Die langfristig wohl wichtigste Änderung für alle Anwender wirkt auf den ersten Blick unscheinbar: Version 2.0 führt neue Dateiformate ein, die auf OASIS-OpenDocument basieren [5]. Es handelt sich um standardisierte Formate, die bis ins Detail dokumentiert sind und deren Implementierung für alle Softwarehersteller ohne Einschränkungen möglich ist.

Die Idee dahinter: Ein standardisiertes Dateiformat – von allen Programmen am Markt unterstützt – ermöglicht wirklich universellen Datenaustausch. Durch die komplette Offenlegung des Formats kann man auch in 30 Jahren noch Software programmieren, die es unterstützt. Klingt immer noch ein bisschen langweilig? Warten Sie es ab! Die EU hat sich bereits für offene Dokumentenformate ausgesprochen, der US-Bundesstaat Massachussetts schreibt sie ab 2007 sogar gesetzlich für alle öffentlichen Verwaltungen und deren Kommunikation mit Bürgern vor.

KOffice und AbiWord unterstützen OpenDocument bereits, das ältere OpenOffice 1.1.5 kann es lesen. Der Nürnberger Hersteller Softmaker möchte noch dieses Jahr nachziehen. IBM/Lotus und WordPerfect haben für zukünftige Versionen die Unterstützung OpenDocument angekündigt. Fehlt von den Grossen nur noch – Microsoft. Die Firma hat angekündigt, OpenDocument nicht unterstützen zu wollen. Ein Interview mit einem der OpenDocument Architekten und gleichzeitig eine sehr kompetente Abhandlung über die Bedeutung von OpenDocument und die Unterschiede zu Microsofts WordML Format findet sich (auf Englisch) unter [6]. Aus technischer Sicht ist das neue Dateiformat dem alten recht ähnlich: Es handelt sich um eine Reihe von XML-Dateien, die komprimiert gemeinsam in einem Archiv gespeichert werden.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

409 Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...