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Hardware-News

01.11.2005

Media-PC-Gehäuse mit Display

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Der deutsche Systemintegrator Amisos http://www.amisos.de präsentierte auf der IFA einen Media-PC auf Windows-Basis. Das 19-Zoll-Gehäuse in schwarz oder Silber will Amisos ab Oktober auch einzeln anbieten. Inklusive TFT-Display mit 7 Zoll Bilddiagonale und Netzteil soll das Bare-Bone-System rund 600 Euro kosten.

Eine Besonderheit des Gehäuses ist nach Angaben von Amisos die kaum hörbare Kühlung mit mehreren Lüftern und einem definierten Luftpfad durch das Gehäuse. Amisos war nicht bereit, ein offenes Gerät fotografieren zu lassen, dies sei Geschäftsgeheimnis. Neben zwei großen Lüftern auf dem CPU-Kühler und im Netzteil setzt Amisos mindestens einen weiteren Lüfter ein, um die Luft von der Vorderseite über den CPU-Kühler zum Netzteil zu transportieren. Weitere Lüfter waren bei einem Blick unter die Haube nicht auf Anhieb zu entdecken.

Die Ansteuerung des TFT-Displays ist unproblematisch und erfolgt über den VGA-Ausgang der Grafikkarte, die Blende für das CD- oder DVD-Laufwerk ist im Lieferumfang enthalten und wird auf die Laufwerksschublade aufgeklebt. Hinter der Blende unterhalb des Laufwerks verbirgt sich ein 3,5-Zoll-Einbauschacht, in dem Amisos beim ausgestellten Gerät einen USB-Kartenleser unterbrachte.

Einsteiger-Kameras von Casio

Zusätzlich zur bekannten Exilim-Reihe mit besonders flachen und kleinen Digitalkameras stellte Casio http://www.casio.de drei neue Einsteiger-Kameras vor. Das Fünf-Megapixel-Modell der Bestshot-Familie soll noch bis zum Weihnachtsgeschäft für unter 200 Euro in den Handel kommen, die Kameras mit sechs und sieben Megapixeln werden voraussichtlich zwischen 250 und 300 Euro kosten.

Die auffälligste Neuerung der drei Kameras: Der optische Zoom wird nicht mehr länger über eine Tastenwippe auf der Rückseite eingestellt, sondern – wie bei Canon-Kameras üblich – über einen Ring am Auslöser. Dies soll eine intuitivere Bedienung ermöglichen. Aus dem gleichen Grund hat Casio die Menüs der Bestshot-Kameras vereinfacht. Belichtungszeit oder Blende lassen sich in den Standard-Modi nicht mehr durch den Benutzer verändern. Der Hersteller wendet sich mit den Kameras an Einsteiger in die Digitalfotografie.

MP3-Würfel für unterwegs

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Die Firma Support Plus zeigte auf der IFA in Halle 1 den Miniatur-MP3-Player Q-Be http://www.q-be.de vor. Das würfelförmige Gerät hat lediglich eine Kantenlänge von 24 Millimetern, verfügt jedoch über 256 bis 1024 MByte RAM, einen Kopfhöreranschluss, ein Bedienkreuz, ein organisches Display und einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku.

Zum Lieferumfang des Geräts gehört neben einem weißen Ohrhörer-Paar ein USB-Spezialkabel, über das der Akku geladen und der MP3-Player mit Strom versorgt wird, sowie eine Schutzhülle für den Würfel. Der Datentransfer über USB ist laut Hersteller auf maximal 768 KByte/s beschränkt, über die Akku-Kapazität und Laufleistung liegen keine Informationen vor. Die Version mit 512 MByte RAM kostet beim Versandhändler Weltbild http://www.weltbild.de rund 120 Euro.

Reelbox in neuem Gewand

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Reel Multimedia http://www.reel-multimedia.de, Hersteller der umstrittenen Reelbox, zeigte die auf VDR basierende Settop-Box auf der IFA in einem überarbeiteten Gehäuse. Die Aluminium-Front ist qualitativ deutlich besser verarbeitet als die bislang ausgelieferten Modelle mit Plastik-Abdeckung, der gelochte Deckel sorgt zudem für eine gute Wärmeabführung.

Ebenfalls neu ist das Twin-Empfangsmodul mit zwei getrennten Satelliten-Tunern auf einer Karte, über die zwei vorhandenen Steckplätze lassen sich somit maximal vier Tuner in der Reelbox unterbringen. Bis Weihnachten sollen sowohl die neuen Gehäuse als auch die Twin-Tuner verfügbar sein.

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