Home / LinuxUser / 2005 / 10 / Schnelle Suche und Party-Spass mit der Musikdatenbank Yammi

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(226 Punkte bei 13 Stimmen)
Speichern in der Cloud
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Re: War doch klar...
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Kleine Musikbox

Schnelle Suche und Party-Spass mit der Musikdatenbank Yammi

01.10.2005 Programme zum Verwalten von Musiksammlungen gibt es inzwischen viele. Yammi tritt mit dem Ziel an, diese Aufgabe besonders unkompliziert zu meistern.

Die kompakte Musikdatenbank Yammi [1] für KDE (ab Version 3.2) macht als Jukebox beispielsweise auf Partys eine gute Figur. Zum Abspielen der Musik bedient sich das Programm externer Player.

Auf der Yammi-Homepage finden Sie das Programm in der aktuellen Version nur als Quelltext in der Datei yammi-1.2.2.tar.gz. Zusätzlich benötigen Sie noch die Bibliothek TagLib [2] und die Entwicklerpakete für die Abspielprogramme Xmms [3], Noatun [4] und Gstreamer [5].

Nach der Installation der Bibliotheken und Media-Player entpacken Sie das Yammi-Quelltextarchiv mit dem Befehl tar -xzvf yammi-1.2.2.tar.gz, wechseln mit cd yammi-1.2.2 in das neu entstandene Quelltextverzeichnis und stoßen mit dem Befehl ./configure das Erstellen der nötigen Makefiles an; ein make startet das Übersetzen des Quellcodes. Nach deren Ende kopiert der Befehl su -c "make install" das Programm nach Eingabe des Superuser-Passworts an die richtige Stelle im Verzeichnisbaum kopiert. Von jetzt an startet Yammi durch Eingabe des Programmnamens in einer Terminal-Emulation.

Ein Manko stellt die zum Teil unvollständig übersetzte Oberfläche der Software dar. Wer des Englischen nicht mächtig ist, dem erschließen sich unter Umständen einige Funktionen nicht auf den ersten Blick.

Her mit der Musik!

Dies trübt jedoch nicht das Klangerlebnis: Das Beim ersten Start fragt das Programm nach dem Verzeichnis, in dem die Musikdateien liegen, wobei Yammi Stücke in den Formaten MP3, OGG und WAV unterstützt (Abbildung 1). Das Einlesen der Informationen dauert einige Zeit. Auf einem 1,2 GHz-Rechner waren knapp über 1000 Titel in zwei Minuten erfasst. Anschließend legt die Software die Titeldaten im XML-Format in der Datei ~/.kde/share/apps/yammi/songdb.xml ab.

Abbildung 1: Yammi liest die Musikstücke von einem Verzeichnis ausgehend ein.

Nach dem Einlesen der Titeldaten zeigt Yammi seine übersichtliche Programmoberfläche (Abbildung 2). In der Werkzeugleiste am oberen Bildschirmrand finden Sie das Suchfeld und die Bedienelemente des Players. Am linken Rand des Fensters stellt die Software oben die Abspielliste und darunter im Quick Browser alle Musikstücke in einer Baumstruktur dar – geordnet nach verschiedenen Kriterien, wie Interpret, Album, Genre und Jahr.

Abbildung 2: Die Oberfläche von Yammi zeigt sich klar gegliedert und enthält keinen überflüssigen Ballast.

Den größten Teil des Programmfensters nimmt die Liste der aktuell ausgewählten Musikstücke ein. Um einen Song abzuspielen, teilen Sie Yammi mit, welcher Media-Player zum Einsatz kommt. Sie erreichen die Auswahl über EinstellungenYammi einrichtenMediaPlayer (Abbildung 3). Die Unterstützung für Gstreamer bezeichnet der Programmautor noch als experimentell, sie funktioniert aber schon zuverlässig.

Ansonsten stehen Xmms, Noatun und ArtsPlayer zur Auswahl. Haben Sie Ihren bevorzugten Player gewählt, klicken Sie nur noch ein Musikstück aus dem Fundus an, und mit einem weiteren Klick auf die Play-Taste in der Werkzeugleiste starten Sie die Wiedergabe. Ein druck auf [F1] startet den festgelegten Player. Mit [F2] springen Sie zum nächsten Stück, mit [F3] ein Stück zurück, [F4] schließlich stoppt den Player.

Abbildung 3: Yammi arbeitet mit verschiedenen Mediaplayern zusammen.

Yammi besitzt ein schönes Feature namens Autoplay: Ähnlich wie der iPod von Apple spielt das Programm Stücke aus der gesamten Reihenfolge in wahlloser Reihenfolge und fördert dabei immer wieder verlorene Schätze ans Tageslicht – Soongs, die mitunter in Vergessenheit geraten sind.

Yammi zeigt in der Playlist immer die letzten und die nächsten vier Titel an. Wenn Sie eines davon nicht hören mögen, entfernen Sie es durch Drücken von [F8] aus der Liste.

Gesucht und gefunden

Yammis Musikdatenbank durchsuchen Sie mit einem Druck auf [Esc]. Dies setzt den Cursor in das Suchfeld links oben im Programmfenster und löscht dessen Inhalt. Wenn Sie einen Begriff eingeben, zeigt das Programm schon während des Tippens die zum Begriff passenden Titel an.

Die Suche ist unscharf, so dass beispielsweise die Suche nach Hausmartins als Ergebnis den richtigen Bandnamen Housemartins liefert, und die Suche nach Garten auch den englischen Garden zum Vorschein bringt. Yammi zeigt die Fundstücke im rechten Teil des Programmfensters sortiert nach dem Grad der Übereinstimmung mit dem Suchbegriff an (Abbildung 4).

Abbildung 4: Das Programm zeigt die gefundenen Musikstücke während der Eingabe des Suchbegriffs nach Trefferquote sortiert an.

Ein Druck auf [F5] befördert den gewählten Titel an das Ende der Abspielliste, [F6] setzt ihn an die nächste Stelle auf der Liste. Mit einem Doppelklick auf den Titel spielen Sie den Song sofort. Das Kontextmenü zu den Musiktiteln enthält einige Möglichkeiten, zu dem gewählten Titel passende weitere Stücke zu finden.

Die Schaltfläche Search for similar... fördert eine Liste mit allen Titeln des gleichen Interpreten, die Stücke vom gleichen Album oder mit dem gleichen Namen zutage. Das Programm markiert Songs grün, wenn es sie seit dem letzten Start bereits gespielt hat; der aktuelle Titel ist rot eingefärbt. So ist es leicht, bei einer Party den Überblick zu behalten.

Yammi liest auch Musik von CDs, die nicht in der Datenbank gespeichert sind. Nach dem Aufruf von DatabaseScan removable Media... fragt das Programm nach dem Pfad zum CD-Laufwerk und liest alle auf dem Medium vorhandenen Tracks in die Datenbank ein. Möchten Sie später ein solches Stück abgespielen, fordert die Software zum Einlegen der CD auf.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

690 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...
Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
Klaus Sigerist, 05.02.2012 11:39, 3 Antworten
Hallo Gemeinde! Ich bin nur ein einfacher Nutzer und habe Probleme mit der Installation von Skyp...
8! Anfängerfrage :) Wie finde ich in Ubuntu die Datenträger (Bild, Text)
samuel leusam, 04.02.2012 15:53, 2 Antworten
Ich habe neu Ubuntu. Wenn ich die SD Karte im Laptop einstecke, erkennt er sie und gibt ihr den N...
OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
Christoph-J. Walter, 28.01.2012 08:52, 2 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe 12.1 neu installiert. Alles in Ordnung! Nun möchte ich das Service Kit (...
Ubuntu 11.10 konfigurieren
Michael Hinz, 27.01.2012 17:52, 1 Antworten
Ubuntu läuft bei mir. Allerdings nur, wenn die Daten-CD eingelegt ist. Unabhängig von Bios-Einste...