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Sprücheklopfer

Glückskekse für Linux

Vielseitige Plaudertasche

Sagen Ihnen die mitgebrachten Spruchsammlungen nicht zu, finden Sie wahrscheinlich im Internet das passende Fortune-Zubehör. Ein guter Ausgangspung für die Suche ist [2]. Simpson-Fans könnten an der chalkboard-Datenbank unter [3] Gefallen finden. Um die Bart-Simpson-Zitate an Fortune zu verfüttern, entpacken Sie das heruntergeladene Archiv und starten das Glückskeksprogramm mit dem Kommando

fortune ./fortune-simpsons-chalk↩
board/chalkboard

Wollen Sie mehrere Datenbanken benutzen, die Fortune nicht von Haus aus mitliefert? Dann bietet es sich an, ein separates Verzeichnis für die eigenen Spruchsammlungen anzulegen, etwa ~/.meine_spruchsammlung. In dieses kopieren Sie sowohl die Spruchdatenbank als auch die gleichnamige Datei mit der Endung .dat, also die Dateien chalkboard und chalkboard.dat.

Damit Fortune sich nun aus diesem Ordner bedient, übergeben Sie der Anwendung beim Aufruf das Verzeichnis mit fortune ~/.meine_spruchsammlung. Möchten Sie zusätzlich Zitate aus den mitgelieferten Spruchdatenbanken erhalten, geben Sie einfach beide Ordner auf der Kommandozeile an. Mit Hilfe von Prozentangaben beeinflussen Sie die Wahrscheinlichkeit, mit der Fortune die einzelnen Verzeichnisse berücksichtigt: fortune 90% ~/.meine_spruchsammlung 10% /usr/share/fortune sorgt dafür, dass 90% aller augegebenen Zitate aus der eigenen Sammlung stammen. Die Prozentangaben müssen in der Summe 100% ergeben, damit Fortune sich nicht beschwert.

Noch mehr Sprüche

Bevorzugen Sie anstelle der englischen Zitate Sprüche in Ihrer Muttersprache, sollten Sie einen Blick auf [4] werfen. Dort finden Sie im Archiv fortunes-de_0.20.orig.tar.gz eine deutschsprachige Kollektion an Sinnsprüchen. Nach dem Entpacken liegen die Dateien mit den Zitaten im Ordner Data. Allerdings liefert das Paket keinen Index zu den Sammlungen mit, der sich normalerweise in den Dateien mit der Endung .dat befindet. Der Aufruf von fortune ./anekdoten liefert daher nur die Fehlermeldung zurück, dass Fortune diese Datenbank nicht findet.

Das passende Werkzeug, um eine solche zu erzeugen, landet jedoch automatisch auf der Festplatte, wenn Sie Fortune installieren. Das Tool firmiert unter dem Namen strfile und durchsucht eine Datei nach Textblöcken, die durch ein einfaches Prozentzeichen separiert sind. Aus diesen Informationen erzeugt es eine Datei, die diese Textlöcke indexiert. Für unser Beispiel lautet der korrekte Aufruf

/usr/sbin/strfile anekdoten ↩
anekdoten.dat

Das Werkzeug strfile bietet sich damit auch an, eigene Zitatsammlungen Fortune-gerecht aufzubereiten. Erstellen Sie dazu eine Textdatei, in die Sie alle gewünschten Sprüche und Zitate schreiben. Hinter jeden Eintrag setzen Sie eine Zeile, in der ein einzelnes Prozentzeichen steht, etwa

Vier Beine gut, zwei Beine ↩
schlecht.
                – G. Orwell
%
Nachts ist es kälter als draußen.
%

Speichern Sie diese Datei unter einem beliebigen Namen, etwa my_fortunes, und erzeugen Sie mit dem Kommando /usr/sbin/strfile my_fortunes my_fortunes.dat den Index.

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LinuxUser 05/2014

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