Happy Fragging

Das Spielprinzip von Egoshootern ist seit den 90er Jahren unverändert: Schießt du mich, schieß' ich dich. Wer schneller ist, gewinnt – einen tödlichen Treffer nennt man Frag. Um schnell ein paar Frags zu machen, haben Sie zwei Optionen. Nutzen Sie eine DSL-Leitung, wählen Sie am besten die Option Join Game, um an einem Spiel im Internet teilzunehmen. Das Spiel stellt über das Internet eine Liste aktuell verfügbarer Server zusammen. Je geringer die dort angegebenen Ping-Werte, desto besser erreichbar ist der dazugehörige Server, wodurch Sie Ihre Chancen auf ein ruckelfreies Spiel vergrößern (Abbildung 3). Wollen Sie zunächst die Grafik testen, starten Sie ein lokales Spiel über Create Game. Die Voreinstellungen stimmen, drücken Sie also einfach auf den Button Start. Sie steuern den Avatar über die Tastatur und die Maus. Mit [W] gehen Sie vorwärts mit [S] zurück, nach rechts und links bewegen Sie sich mit [D] und [A]. Die Maus benutzen Sie, um die Blickrichtung zu ändern und um zu schießen, wobei die Bewegungsrichtung immer Ihrer Blickrichtung folgt. Sie schießen mit der linken Maustaste, aber meist verfügen die Waffen auch noch über alternative Funktionen, die Sie über einen Rechtsklick auslösen. Es empfiehlt sich, zum Testen auch ein paar Bots unter Create Game zu aktivieren. Mit [F10] beenden Sie das Spiel abrupt - eine wichtige Funktion für das heimliche Spielen am Arbeitsplatz.

Abbildung 3: Links in der Grafik sehen Sie die Ping-Werte. Je niedriger der Wert ist, desto besser erreichbar ist der Server und das Spiel läuft flüssig.

Der Grafik Beine machen

Gutes Fraggen ist nur mit einer flüssigen Grafik möglich, Verzögerungen stören den Spielablauf mitunter empfindlich. Ruckelt die Grafik, verlassen Sie das Spiel mit [Esc] und modifizieren die Grafikeinstellungen innerhalb der Options. Darunter summieren sich eine Reihe von Einstellungen, die Sie Ihren Wünschen anpassen. Wählen Sie zunächst den Eintrag Video. Dort stellen Sie die Bildschirmauflösung ein: 800x600 Pixel bei einem Wert von 16 Bits per Pixel genügen meist. Durch dreimaliges Drücken von [Esc] kehren Sie in das Spiel zurück, um zu testen, ob sich etwas geändert hat. Bleibt der Bildschirm schwarz, beenden Sie das Spiel mit [F10] und starten es neu: Dann war die Auflösung zu niedrig oder zu hoch gewählt. Läuft noch immer nicht alles flüssig, kehren Sie zu den Options zurück und wählen Sie Effects (Abbildung 4). Hier sind nun detailliert die Effekte aufgelistet, die das Spiel unterstützt. Bei Bedarf schalten Sie sämtliche Effekte ab, was sich natürlich auf die Grafik auswirkt. So radikal müssen Sie nicht vorgehen – es reicht meist, wenn Sie den ein oder anderen Effekt deaktivieren. Die Real Time World Lights sind beeindruckend, aber nicht unbedingt notwendig. Sie sorgen unter anderem dafür, dass fliegende Raketen oder Laserstrahlen Licht auf ihre Umgebung abstrahlen. Die Decals können Sie getrost abschalten, sie verursachen Blut-Effekte im Spiel, die eher vom Geschehen ablenken. Die Particles erzeugen unter anderem die Effekte für die Waffen, Einschusslöcher und weitere Details: Ohne Particles sehen die Geschosse wesentlich unspektakulärer aus. Probieren Sie einfach die verschiedenen Einstellungen aus, bis Ihr Spiel flüssig läuft. Geübte Gamer verzichten ohnehin auf jegliche grafische Finessen, um eine optimale Performance aus dem Spiel herauszuholen und den Ping-Wert möglichst klein zu halten.

Abbildung 4: Ruckelt die Grafik? Schalten Sie die grafischen Spielereien je nach Bedarf ein und aus. Profis verzichten zugunsten der Performance ohnehin auf Effekte.

Ist Ihr Spiel insgesamt zu dunkel, wechseln Sie im linken Bereich zum Eintrag Color Control. Dort modifizieren Sie die Helligkeit und die Farbwerte für das Spiel.

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