Programm-Code übersichtlich formatieren

Quelltext aufpoliert

Manchmal reicht es nicht aus, Quelltext korrekt kompilieren zu können. Dieser Artikel zeigt, wie Sie mit Hilfe von Highlight Programm-Code ansehnlich und übersichtlich formatieren und weiterverwenden.

Informatikstudenten, die ihre Diplom- oder Studienarbeit schreiben, wissenschaftliches Personal, das eine Publikation verfasst oder Programmierer, die ihren Code mit Kollegen diskutieren wollen, kennen das Problem: "Wie formatiere ich meinen Quellcode um ihn möglichst verständlich zu präsentieren?". Mit Highlight existiert ein hilfreiches Tool, das Ihnen bei dieser Aufgabe gute Dienste leistet. Es exportiert Quelltext in viele Formate und versieht ihn mit übersichtlichem Syntax-Highlighting. Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Version 2.2-10 des Sprachtalents.

Installation

Auf der Homepage [1] des Entwicklers André Simon finden sich im Download-Bereich neben dem Quellcode und einer vorkompilierten Windows-Version auch Pakete für Fedore Core 2 und SuSE 9.2. Beim Suse-Linux-Paket handelt es sich aber noch um eine eine ältere Version, so dass Benutzer dieser Distribution gut daran tun, selbst zum Compiler zu greifen. Dieser Schritt steht auch für all jene Linux-Nutzer an, für deren Distributionen es keine fertigen Pakete gibt.

Highlight zu kompilieren, gelingt unter Linux in zwei Schritten: Nach dem Entpacken des des Archivs genügen die Befehle make und make install, um das Programm nach /usr/local/bin zu installieren.

Wanderer zwischen den Betriebssystemwelten, die auch die Windows-Version des Tools benutzen, können die dort mitgelieferte grafische Oberfläche von Highlight mit Hilfe von Wine zur Mitarbeit bewegen.

Alleskönner

Einmal installiert, exportiert Highlight eine Vielzahl an Programmiersprachen in verschiedene Ausgabeformate. Ob Sie Ihre Quelltexte in einem Sprachklassiker wie C schreiben, hauptsächlich in Skriptsprachen wie Python oder Perl programmieren oder sich mit einer eher exotischen Sprache wie OCaml oder Lisp beschäftigen, spielt keine Rolle: Highlight gibt sich multilingual und bringt fast jeden Code in Form. Freunde klassischer Datenbank-Programmierung freuen sich über die Clipper-Unterstützung und selbst vor Konfigurationsdateien, wie der http://httpd.conf und den Beschreibungsdateien für RPM-Paketen – so genannten Spec Files – macht Highlight nicht Halt. Ob das Programm die von Ihnen verwendete Sprache versteht, erfahren Sie in Kasten 1.

Kasten 1: Unterstützte Programmiersprachen

ABAP/4, Action Script, ADA 95, Agda, AMPL, ARM, ASP, Aspect, Assembler, Amtrix, Avenue, (G)AWK, Bash, BlitzBasic, BibTeX, Bison, BMS, C, C++, C#, ClearBasic, Clipper, Clips, Cobol, CSS, DOS-Batch, Dylan, Eiffel, Erlang, Euphoria, Express, FAME, Felix, Forth, Fortran 77, Fortran 90, Frink, Haskell, httpd.conf, Icon, IDL, INI, IO, Informix, Jasmin, Java, JavaScript, JSP, LaTeX, LDIF, Lisp, Lotos, Lotus Script, Lua, Make, Maya, Matlab, Maple, MaxScript, Modelica, Modula 3, Nasal, Nice, Oberon, Object Pascal, Object Script, Objective C, OCaml, Octave, Paradox, PATROL, Perl, PHP, Pike, PL/1, PL/SQL, PostScript, POV Ray, Progress, Prolog, Python, R, Relax NG Compact, Rexx, RPM Spec, Ruby, Scala, Small, SML, SNMPv1, SNMPv2, Snobol, SMALL, Spin, Squirrel, Tcl/Tk, Sybase, Verilog, VHDL, Visual Basic, XML

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