Update oder nicht?

Wer schon Fedora Core benutzt, sollte auf Version 4 updaten, um in den Genuss neuer Software zu kommen. Abgesehen von neuen Libraries und Anwendungen bietet Core 4 wenig Attraktionen für Desktop-Benutzer. Interessante Änderungen fanden hauptsächlich im Server-Bereich statt. Fedora zeigt sich wieder einmal als Spielwiese der Red-Hat-Entwickler, die damit neue Technologien für ihr Enterprise Linux testen. Das betrifft bei Fedore Core 4 vor allem das Cluster-Dateisystem GFS und Xen, den Monitor für virtuelle Server-Maschinen.

Das bedeutet nicht, dass Fedora Core 4 eine schlechte Distribution ist. Ihre fehlen nur die etwas interessanteren und aktuellen Anwendungen für den Desktop-Benutzer. Einige davon finden sich immerhin im Fedora-eigenen Extras-Repository und auf Servern anderer Paket-Bauer.

Wer bunte und moderne Desktop-Anwendungen mag, sollte sich vielleicht eher einer anderen Distribution zuwenden. Wer sich eher für den Serverbereich interessiert, kann sich mit Fedora gut in Red Hat Enterprise Linux einarbeiten.

Infos

[1] Fedora downloads: http://fedora.redhat.com/download

[2] Gnome Keyring Manager: http://live.gnome.org/GnomeLove_2fGnomeKeyringManager

[3] Livna repository: http://rpm.livna.org

[4] Rüdiger Berlich, Virtualisierung mit Xen, Linux-Magazin 7/05, S. 94

[5] SELinux play machine: http://www.coker.com.au/selinux/play.html

[6] Upgrading with Yum: http://fedoraproject.org/wiki/YumUpgradeFaq

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Fedore Core 3 Preview
    Red Hats freie Community-Distribution Fedora Core erscheint demnächst in Version 3. Oberflächlich hat sich nicht viel geändert, aber einige Neuerungen machen das des Endusers leichter. Ein Blick auf den letzten Release-Kandidaten gibt einen Vorgeschmack.
  • Das neue Fedora im Schnelltest
    Fedora eröffnet die Frühjahrsmode der Saison mit einigen gewagten Software-Stücken. Wir haben einen Blick auf die neue Kollektion geworfen.
  • Fedora Core 5 im Test
  • Die saubere Distro
    Im Mai 2007 erschien die Distribution Fedora in einer neuen Version. Anwender, Entwickler und Admins profitieren von zahlreichen Neuerungen. Wir haben einen ausführlichen Blick auf das Release geworfen.
  • Fedora Core 6 im Test
    Vor kurzem erblickte Fedora Core 6 (Codename: "Zod") das Licht der Welt. LinuxUser hat die aktuelle Version der von Red Hat geförderten Community-Distribution unter die Lupe genommen.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 10/2016: Kryptographie

Digitale Ausgabe: Preis € 0,00
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Probleme mit MPC/MPD
Matthias Göhlen, 27.09.2016 13:39, 0 Antworten
Habe gerade mein erstes Raspi Projekt angefangen, typisches Einsteigerding: Vom Raspi 3B zum Radi...
Soundkarte wird erkannt, aber kein Ton
H A, 25.09.2016 01:37, 6 Antworten
Hallo, Ich weiß, dass es zu diesem Thema sehr oft Fragen gestellt wurden. Aber da ich ein Linu...
Scannen nur schwarz-weiß möglich
Werner Hahn, 20.09.2016 13:21, 2 Antworten
Canon Pixma MG5450S, Dell Latitude E6510, Betriebssyteme Ubuntu 16.04 und Windows 7. Der Canon-D...
Meteorit NB-7 startet nicht
Thomas Helbig, 13.09.2016 02:03, 4 Antworten
Verehrte Community Ich habe vor Kurzem einen Netbook-Oldie geschenkt bekommen. Beim Start ersch...
windows bootloader bei instalation gelöscht
markus Schneider, 12.09.2016 23:03, 1 Antworten
Hallo alle zusammen, ich habe neben meinem Windows 10 ein SL 7.2 Linux installiert und musste...